Lohans Nacktfotos ins Netz gelangt

Die Bilder aus dem Playboy von Lindsay Lohan in Marilyn-Monroe-Pose sind im Internet aufgetaucht.

In nackter Monroe-Pose sorgt Lindsay Lohan früher als geplant für Wirbel. Die Fotos der 25 Jahre alten Schauspielerin, die in der Jänner-Ausgabe des US-Männermagazins Playboy erscheinen sollen, sind im Voraus ins Internet gelangt. Aus diesem Grund werde die Lindsay-Lohan-Ausgabe nun früher herausgebracht, twitterte Playboy-Chef Hugh Hefner am Freitag. Bereits Ende nächster Woche soll das Blatt erhältlich sein. "Hot. Hot. Hot", prophezeite Hefner bei dem Kurznachrichtendienst. Zuerst war das Titelbild von Unbekannten in Umlauf gebracht worden. Es zeigt Lohan lässig mit gespreizten Beinen auf einem Stuhl in Form des bekannten Playboy-Hasen-Symbols. Dann folgten Nacktfotos mit platinblonder Mähne und knallrotem Lippenstift im Stil von Marilyn Monroe. Die Fotos seien ohne Erlaubnis ins Netz gestellt worden, teilte ein Sprecher des Magazins am Freitag dem Promi-Portal People.com mit. Schon vor rund vier Wochen bestätigte Playboy-Gründer Hugh Hefner der Webseite TheInsider.com, dass sich die Nacktfotos von Lohan an die Originalaufnahmen des Sexsymbols von Fotograf Tom Kelly anlehnen werden. Ein Sprecher der skandalgebeutelten Schauspieler meinte außerdem: "Die Fotos sind fantastisch und sehr geschmackvoll." Neben den Bildern wird außerdem ein Interview erscheinen,  in dem die Leser Lohans unbekannte Seiten kennenlernen werden, versprach ihr Sprecher. Die Fotos und das Interview werden in der Jänner/Februar-Ausgabe erscheinen. Angeblich soll das Starlet für die Nacktfotos vom Playboy eine Million Dollar erhalten haben. Ein Betrag, den Lohan gut brauchen kann, besonders wenn sie weiterhin mit so hohen Anwaltskosten rechnen muss. Zumindest geistert die 25-Jährige in letzter Zeit hauptsächlich in ihrer Rolle als Angeklagte und Kurzzeit-Gefängnisinsassin durch die Medien: Am Sonntag, den 6. November, musste sie erneut eine Gefängnisstrafe antreten - zwei Tage früher als geplant. Aber so schlimm war ihr Aufenthalt nicht, denn bereits knappe fünf Stunden später durfte die Schauspielerin die Century Regional Detention Facility schon wieder verlassen. Die amerikanischen Medien kommen bei so kurzen Gefängnis-Aufenthalten gar nicht mehr mit der Berichterstattung nach.  Tmz.com berichtete bereits im Vorfeld, dass Lohan wahrscheinlich nur einen kurzen Besuch hinter Gittern machen werde, da das Gefängnis überbelegt sei. Warum schon wieder Gefängnis? Am 2. November musste sich das Exzesse liebende Starlet vor Gericht zu einer Anhörung einfinden. Dabei wurden ihr 30 Tage Gefängnis aufgebrummt. 

Im Bild: Anwältin Shawn Holley und Lohan. Der Grund dieses Mal: Sie verstieß gegen ihre Bewährungsauflagen. Schon wieder. Lohan war im vergangenen Jahr zum Sozialdienst von 360 Stunden in einer Leichenhalle und zu Sitzungen bei einem Psychologen verurteilt worden. Doch mit dem Sozialdienst nahm es die 25-Jährige nicht sehr genau: Sie verspätete sich und das gleich mehrmals. Daraufhin wurde sie von Richterin Stephanie Sautner gerügt. "Macht nix!", dachte sich Lohan und kam kurz darauf wieder zu spät. Endergebnis war die neuerliche Gefängnisstrafe. Dabei hatte die 25-Jährige aber wieder Glück im Unglück: Die Gefängnisse sind überfüllt und Lohan wurde früher entlassen. Glück im Unglück, die Zweite: Dank ihrer schnellen Entlassung und der Tatsache, dass sie ihre 30 Tage Strafe in nur viereinhalb Stunden abgesessen hat, war der Weg für ein Playboy-Shooting frei. Weil die amerikanische Schauspielerin immer wieder ihre Bewährungsauflagen nach einer Verurteilung (2007) wegen Trunkenheit am Steuer verletzt hat, war das schon der fünfte Gang ins Gefängnis. Im Dezember muss sie neuerlich vor Gericht erscheinen - im Gepäck: mindestens 12 Tage Sozialarbeit und vier Sitzungen beim Psychologen. Eine Vorgabe, die sie hoffentlich einhalten wird. Ob es der letzte Aufenthalt hinter Gittern war - wahrscheinlich nicht: Außer Lohan erfüllt endlich ihre auferlegten Pflichten. Aber vielleicht, ja vielleicht, gelingt es der einstigen Schauspielhoffnung ihr Leben wieder auf die Reihe zu bekommen.
(apa, KURIER.at / spp, cs) Erstellt am
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