Kate & Will aus Flitterwochen zurück

Zehn Tage nach ihrer Hochzeit reisten Will & Kate, nunmehr Herzog und Herzogin von Cambridge, in die Flitterwochen auf die Seychellen. Und zehn Tage später sind sie wieder zurück. Und glücklich.

Es war so schön, es war so aufregend und es ist schon wieder vorbei. Die Flitterwochen waren zu kurz, da geht es Royals auch nicht anders: Nach zehn Tagen purer Romantik im Indischen Ozean sind für Prinz William und seine Kate die Flitterwochen zu Ende. Das Paar sei nach Großbritannien zurückgekehrt, bestätigte der St- James's Palast am Samstag. Die beiden hätten die Zeit sehr genossen.
Der Tourismuschef der Seychellen, Alain St. Ange, sagte: "Das Paar war glücklich und zufrieden mit seinem Aufenthalt auf North Island." Am letzten Tag ihres "Honeymoon" holten William und Kate die Küstenwache der Seychellen an Land, um sich persönlich bei den Polizisten für den Schutz zu bedanken. Die Küstenwache hatte garantiert, dass keine Boote mit Fotografen an Bord auf die einsame Insel gelangen konnten. Das Ziel der Hochzeitsreise war ein lange gut gehütetes Geheimnis und Gegenstand eines Katz- und Maus-Spieles zwischen dem Hof in London und Paparazzi. Schließlich bestätigten die Behörden der Seychellen, dass William und Kate per Privatjet und Hubschrauber auf North Island geflogen waren.
Die Insel hatte der Hamburger Reiseveranstalter und Inselmakler Farhad Vladi nach eigenen Angaben an das Königshaus vermietet. William und Kate sollen in den Genuss einer einzigartigen Luxusvilla mit privatem Strand und eigenem Pool gekommen sein. In den zum Meer geöffneten Räumen standen auch ein Himmelbett und eine Doppelbadewanne. Das Paar war zehn Tage nach der Hochzeit mit einem Privatjet abgeflogen und tags darauf auf dem Flughafen der Inselkette im Indischen Ozean gelandet. Von dort aus seien sie zu der abgelegenen Insel weitergereist, berichteten der Daily Telegraph und die Times. Herzog und Herzogin baten um die Respektierung seiner Privatsphäre während der Reise, betonte Clarence House, die Residenz des Prinzen in London. Auf den Seychellen hatten William und Kate bereits 2007 einen gemeinsamen Urlaub verbracht. Alles ein Riesentheater. Wie immer bei den Royals. Denn Ziel und Zeit der Flitterwochen haben vor Prinz William und Kate schon andere royale Brautpaare verborgen. Oder zu verbergen versucht. Dabei waren die frisch Verheirateten sehr einfallsreich. Ausgeklügelte Verwirrspiele wurden inszeniert und falsche Fährten für Journalisten gelegt. Oft kommt aber doch noch alles heraus - früher oder später.

Im Bild: Camilla auf dem Weg in die Flitterwochen. Prinz Charles und seine zweite Frau Camilla verbrachten ihre Flitterwochen 2005 ganz unspektakulär in Schottland. Reiseziel war Schloss Birkhall auf dem Gelände von Balmoral. Dieses Schloss birgt besondere Erinnerung des Prinzen an seine Großmutter. Charles soll die Zeit in Schottland damals sehr genossen haben, auch weil der ewige Stress um seine Liason mit Camilla damit endlich gegessen war. Insider aus dem königlichen Stab wussten zu berichten, dass der Thronfolger richtig ausgelassen war. Die Hochzeitsreise mit Camilla dürfte jedenfalls glücklicher gewesen sein, als die mit seiner ersten Frau Diana. Über diese regen sich Diana-Fanclubs noch heute auf. Prinz Charles soll damals jede Menge Sachbücher mitgenommen haben. Die Kreuzfahrt der königlichen Jacht im Mittelmeer nutzte der britische Thronfolger aber nicht nur zum Lesen, sondern auch zum Angeln - romantisch. Pflichtbewusst waren Spaniens Thronfolgerpaar Felipe und Letizia. Die beiden verbrachten den ersten Teil ihrer Flitterwochen 2004 in der Heimat. 

Im Bild: Das Thronfolgerpaar während der Honeymoon-Tour in der spanischen Stadt Cuenca. Zuerst machten Felipe und Letizia eine Rundreise durch Spanien, danach ging es nach Jordanien.

Im Bild: Felipe und Letizia auf Schloss Olite in Navarra, Nordspanien. Extrem geheim war die Hochzeitsreise von Dänemarks Thronfolger Frederik und seiner australischen Frau Mary. Journalisten und Paparazzi suchten die beiden nach der Hochzeit in Tansania, Dubai, Chile und Brasilien, jedoch vergeblich. Bis heute verrieten die vierfachen Eltern nicht, wo sie ihre Flitterwochen verbrachten. Echten Luxus gönnten sich Schwedens Kronprinzessin Victoria und ihr Ehemann Daniel. Im Sommer 2010 sponserte ein schwedischer Milliardär ihre Flitterwochen und stellte seinen Privatjet zur Verfügung. Nach Medienberichten reiste das Paar nach Französisch-Polynesien, Brasilien und in die USA. Ein bisschen kalt, aber dafür sehr lustig hatten es der niederländische Thronfolger Willem-Alexander und seine argentinische Frau Maxima. Die beiden verbrachten einen großen Teil ihrer Flitterwochen auf Skiern. Nach der Hochzeit Anfang Februar 2002 reisten Willem-Alexander und Maxima in den noblen Schweizer Wintersportort St. Moritz. Dort mussten sie allerdings wegen Tauwetter mit Kunstschnee Vorlieb nehmen. Gut durchtrainiert flog das Paar anschließend zu den Olympischen Winterspielen in Salt Lake City - als Zuschauer. An der Nase führten Norwegens Kronprinz Haakon und seine Frau Mette-Marit die Medien herum. 2001 glaubten Reporter und Schaulustige, dass die beiden an Bord der Königsjacht "Norge" verweilen und erwarteten sie drei Tage nach der Hochzeit in Kopenhagen. Die Jacht aber warf ohne das Paar Anker. Haakon und Mette-Marit hatten sich direkt nach der Hochzeit mit einem Auto nach Düsseldorf chauffieren lassen und waren von dort nach New York geflogen. In Manhattan hatten sie Pech: Ein Fotograf spürte sie in einem Café auf.
(KURIER.at, apa / anh, lyk, cs, apa) Erstellt am
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