Kate-Porträt im Kreuzfeuer der Kritik

Erstes Porträt von Herzogin Catherine sorgt für Enttäuschung.

Leider voll daneben.
Wenn man die Reaktionen der Kritiker und der Öffentlichkeit richtig deutet, wird Herzogin Catherines erstes Portrait der Schönheit der Frau des Prinzen William alles andere als gerecht. Vor kurzem enthüllt, sollte das Portrait nach den Schwangerschaftsübelkeiten vor dem Weihnachtsfest vielleicht wieder so etwas wie Glamour in den Royalen Alltag bringen. Die Herzogin gilt übrigens als überaus kunstaffin. Man konnte sich also einiges erwarten. Der mit dem Portrait beauftragte Künstler Paul Emsey entschied sich, wie er erzählt, die schöne Kate mit einem Lächeln zu portraitieren. Kritiker sprechen eher von einer "Grimasse". Hier noch einmal das Portrait in voller Größe, denn laut Malermeister ging es auch darum, die Farbe der Bluse mit der Augenfarbe abzustimmen. Auch Kates wunderschöne Haare sollten zur Geltung kommen. Ein Kritiker (foxnews) vergleicht das Bild hingegen mit einem Sujet aus der "Twilight"-Serie. Herzogin Vampir? Der Kunstkritiker der Sunday Times formulierte es eleganter: "Ich bin enttäuscht. Ein royales Portrait mehr, wie wir sie seit Jahrhunderten kennen." Man könnte ja nun Vermutungen anstellen, zum Beispiel, dass der finale Strich am Portrait während Catherines Spitalsaufenthalt entstanden wäre, wo sie sich wegen schlimmer Schwangerschafts-Übelkeit mehrere Tage aufgehalten hatte. Die Häme auf Twitter und Facebook haben natürlich nicht lange auf sich warten lassen. "Leblos", "dümmlich", "gewöhnlich" und "alt" (man beachte die Augenringe) waren weitere Attribute, mit denen das Portrait bedacht wurde. Müssen sich die Briten halt weiterhin an Bilder vom Original halten. Es gibt ja davon mittlerweile genug.

Die Reaktionen der Öffentlichkeit auf das erste Porträt von Herzogin Catherine reichen von fachlicher Enttäuschung bis zu blanker Häme. Der Künstler nimmt's gelassen.

(Kurier / Karl Kasper) Erstellt am
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