Kanye West kommt vielleicht auch zum Opernball

Richie Lugner bringt Kim Kardashian und Miss World 2011 zum Opernball. Larissa Marolt wohl "eher nicht".

Rapper Kanye West kommt möglicherweise doch an der Seite seiner Verlobten, Kim Kardashian, in die Loge von Richard Lugner zum Wiener Opernball. Zumindest hat der Baumeister eine entsprechende Aussendung des Managements erhalten. "Ich kann es aber nicht bestätigen, dort schlafen gerade alle", meinte er gegenüber der APA."Der kommt sicher nicht", hatte Lugner noch bei seiner Pressekonferenz gemeint. Am Montag wurde bekannt, dass Richard Lugner  das amerikanische It-Girl Kim Kardashian zum Opernball am 27. Februar mitbringen wird. "Ich kann es nicht erwarten!" postete Kardashian auf Twitter hinsichtlich des Balls. Kolportierte Gage für den Kurzbesuch des Reality-Showsternchens und der Partnerin von Rapper Kanye West: 250.000 Euro. Kardashians Gagenforderung sei nach oben geschnellt, nachdem sie anhand von Videos erfuhr, wie nervig die Nacht mit Lugner werden kann. Allerdings seien derzeit noch nicht alle Details des Vertrages ausgehandelt, auch die Liste der Sonderwünsche ist lang: "Kim Kardashian ist sicher nicht einfach", meinte der Baumeister. So lehnt sie Lugners hauseigenen Friseurweltmeister Wilhelm Hüllerbrand genauso ab wie die Visagistin. "Sie besteht auch auf eigene Bodyguards", sagte Lugner gegenüber der Presse. Ob Kardashian ihre im Juni 2013 geborene Tochter mitnimmt, wusste der Baumeister nicht. Das Baby müsse man aber wohl "nicht mehr säugen". Doch plagten den Baumeister sowieso ganz andere Sorgen: Er hoffte vor allem, dass die zu üppigen Kurven neigende Schauspielerin bis zum Ball "wieder ihre Model-Figur hat". Begleitet wird der "Societylöwe" am 27. Februar auch noch von der Miss World 2011, Ivian Lunasol Sarcos Colimenares, wie der Baumeister am Montag ankündigte. Umzingelt von der Medienschar gab der Baulöwe den Coup des Jahres bekannt. Auch seine "persönliche" Begleitung steht schon fest: Wie schon zum Hahnenkammrennen, will Mörtel Nina "Bambi" Bruckner in die Oper mitnehmen. Kolibri und Katzi haben das Nachsehen. Ebenfalls im Gespräch als Begleitung war Larissa Marolt (21), die sich im RTL-Dschungelcamp als Zicke, Zaubermaus & Quotenqueen behauptet. Lugner verhandelte bereits mit Larissas Agentur über den Deal. Diese dürften gescheitert sein. "Aber das wird eher nichts werden", meinte der Baumeister. "Drei Frauen sind zu viel, ich habe auch nur zwei Plätze in der ersten Reihe in meiner Loge", argumentierte der Baumeister. Die Miss World wieder auszuladen, ist auch keine Option: "Nein, sowas mache ich nicht". 2013 war Richard Lugner mit seinen Gästen etwas untergegangen: Die 85-jährige Gina Lollobrigida war im Vorjahr mit Lugner auf dem Opernball. "Gina Nazionale" war der zweite Mörtel-Gast 2013. Lugner tritt immer öfter mit gleich zwei Star-Gästen an. Richard "Mörtel" Lugners Haupgast für 2013 war Mira Sorvino, die für den Film "Geliebte Aphrodite" 1996 den Oscar und Golden Globe erhielt. Dann wurde es allerdings still um sie. Skandalfrei ist Sorvino wirklich - so wie von Lugner angekündigt wurde. Und etwas langweilig vielleicht. Wir zeigen Ihnen die bisherigen Gäste von Richie: Den Anfang machte US-Sänger Harry Belafonte 1992. Damals war noch kaum Medienrummel um Lugners Gast vorhanden, weswegen wir nur mit einem aktuellen Foto von Belafonte während der Berlinale 2011 dienen können. Anders sieht es da schon 1993 aus: Joan Collins war damals Lugners Gast. Erstmals stand der Baumeister mit seinem Star im Blitzlichtgewitter. 1994 begleitete Lugner eine andere Diva: Ivana Trump
Angeblich kostete Mörtel dieser Auftritt nach heutiger Währung rund 35.000 Euro. 
Fotos wurden zwar gemacht, wüste Raufereien unter den Reportern blieben aber noch aus. 1995 gab es dann schon Rangeleien an der Treppe zu den Logen: Diva Nr. 3, Sophia Loren, war damals sein glanzvoller Opernball-Aufputz. Nach den Diven war 1996 das schrille Bond- und Disco-Girl Grace Jones zu Gast. Um Lugner kümmerte sich diese allerdings weniger, sondern mehr um ihren Begleiter - was "akustisch klar wahrnehmbar" war, wie Lugner später erzählte. Blaues Blut hielt 1997 mit Sarah Ferguson, der Herzogin von York, Einzug. Das Blitzlichtgewitter ließ die Herzogin fast ohne Regung über sich ergehen. 

(Bild: Martina und Werner Fasslabend, Sarah Ferguson, Christine und Richard Lugner) 1998 setzte Lugner auf Schauspielerin Raquel Welch, die der Öffentlichkeit damit wieder in Erinnerung gerufen wurde. "Zwischendurch haben wir eh Jüngere", so Richie galant wie immer. 1999 glänzte einmal mehr eine Schauspielerin in der Oper: Faye Dunaway.

Allerdings war in diesem Jahr auch Dolly Buster zu Gast, die großes Medieninteresse hervorrief. 2000 gab es gleich zwei Gäste: Jaqueline Bisset und "Naddel" Nadja Abdel Farrag (Bild). Ein Engel auf dem Opernball: 2001 amüsierte sich die 2009 verstorbene Farrah Fawcett mit dem Mausi und Richie.

Lugner beschwerte sich damals über Fawcetts schwierigen Manager, dieser wollte für alle Extraeinlagen "eine Menge Geld". 2002 konnte der Baumeister endlich die italienische Schauspielerin Claudia Cardinale am Opernball begrüßen. Einmal hatte die Diva schon abgesagt - gegen 1 Uhr rauschte die Diva aber auch schon wieder ab. Der Rummel war ihr wohl zu viel. Nicht weniger Trubel musste 2003 Pamela Anderson über sich ergehen lassen. 
"So arg wie heuer war es noch nie", stöhnte Lugner danach. Auch Anderson war das Gedränge nicht besonders angenehmen: "Ich war wirklich in Panik", erklärte die Ex-Badenixe. Nach dem eher schrillen Auftritt mit Pamela Anderson setzte Mörtel im Jahr 2004 bei der Wahl seiner Opernballbegleitung auf mehr Seriosität und holte Schauspielerin Andie MacDowell nach Wien. Die gab sich allerdings dann auch eher langweilig. Scharf und vor allem turbulent wurde es 2005, als Lugner das Ex-Spice-Girl Geri Halliwell zum obligatorischen Walzer aufforderte. Doch die "Gewürznelke" verweigerte den Tanz, versteckte sich vor den Fotografen und schwieg zu Fragen der Journalisten. Kurz nach Mitternacht rauschte sie ins Hotel ab. Lugner schaffte es nicht einmal, sich von ihr zu verabschieden. 2006 holte Lugner mit Carmen Electra den zweiten "Baywatch"-Star  in die Wiener Hofburg. Auch sie "floh" noch vor Mitternacht aus der Oper. Paris Hilton sorgte 2007 als sein 17. Operngast für das bisher größte Mediengedränge. So schaffte es die Hotelerbin und Neo-Rennstallbesitzerin erst in die Oper, nachdem die Polizei eingriff und ihr Platz verschaffte. Professionell absolvierte sie anschließend ihren Auftritt, verkündete wie "wunderbar der Opernball" sei und wie sehr ihr alles gefalle. Bild: Paris Hilton, Alfons Haider, Staatsoperndirektor Ioan Holender, Anna Netrebko und Richard Lugner. Aber um 00:30 Uhr war auch sie weg. Dem Party-Girl folgte 2008 die Edel-Stripperin Dita von Teese. Eingeladen wurde Von Teese auf dringenden Wunsch von Töchterchen Jacqueline Lugner. Doch der Herr Papa wusste mit der Amerikanerin offenbar weniger anzufangen. Sie sperrte sich fast eine halbe Stunde lang in der Toilette ein. Zu einer regelrechten Fotografen-Schlacht kam es 2009. Nicollette Sheridan wurde bereits beim Aussteigen aus dem Auto von den Promi-Fotografen geradzu erdrückt. Beschützt von Bodyguards und äußerst entnervt versuchte sie sich ihren Weg in die Oper zu bahnen. Abgerundet wurde die Szene von einem Zaungast, der mit Lugner-Maske vor dem Starlett auf und ab hüpfte und schrie: "Ich bins, der Richie! 2010 hatte Lugner mit seinem Gast so seine liebe Not. Erst sollte Lindsay Lohan kommen, die verpasste allerdings ihren Flieger. Pop-Titan Dieter Bohlen samt Freundin Carina sprang ein. Karima El-Marough alias "Ruby" wurde 2011 eingeladen. Die Presse mockierte sich über den Gast - immerhin war sie lediglich dafür bekannt, mit Silvio Berlusconi ein angebliches Techtelmechtel gehabt zu haben. Da konnten sogar Pamela Anderson oder Dita von Teese noch mehr. Doch immerhin ließ sich "Ruby Rubacuore" sogar auf die Tanzfläche bitten. 2012 hatte Lugner einen äußerst angenehmen Gast an seiner Seite. Brigitte Nielsen, die kurz zuvor Dschungelkönign in der Trash-TV-Show wurde, war pflegeleicht und stets charmant zu Presse und Lugner. Auch Roger Moore hatte Mörtel 2012 in seine Loge geladen. Der vielleicht entspannteste Ballabend für Herrn Lugner. Ob das 2014 auch so sein wird? Mit Kim Kardahsian wohl kaum.
(KURIER apa) Erstellt am
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