Johnny Depp, der wohl außergewöhnlichste Hollywoodstar der Welt, feierte seine Freundschaft zu dem offenbar zu Unrecht inhaftierten Damien Echols mit einer neuen Tätowierung.
Hollywood-Star Johnny Depp und der wegen Mordes jahrelang inhaftierte Damien Echols haben ihre neue Freundschaft mit einer gemeinsamen Tätowierung dokumentiert.
Johnny Depp und Damien Echols hätten auf Anhieb "brüderliche Liebe" für einander empfunden, sagte der Schauspieler, als er am Samstag beim Filmfestival in Toronto einen Film über Echols Leben vorstellte. Der Film "West of Memphis" von der Regisseurin Amy Berg thematisiert den Fall der sogenannten "West Memphis 3". Echols und zwei seiner Freunde wurden 1994 wegen Mordes an drei kleinen Jungen verurteilt, nach entlastenden Beweisen im vergangenen Jahr aber freigelassen.
Echols habe ihn zuhause besucht, sie hätten ein wenig gefeiert und seien in dem Tattoo-Studio von Mark Mahoney gelandet, sagte Depp. Designt wurde es von Echols, verriet der Schauspieler, als er sich auf die rechte Seite Brust griff. Dort befindet sich unter dem Hemd ein Kreis der mehrmals das Wort "Bruder" auf thebanisch zeigt. Im Inneren des Kreises befinden sich die beiden Namen der Freunde.
Echols und seine Freunde wurden 2011 nach 18 Jahren Haft entlassen, nachdem neue forensische Beweise die Männer teilweise entlasteten. Laut einer Abmachung mit der Staatsanwaltschaft gilt ihre Unschuld nicht als bewiesen. Die Staatsanwaltschaft betont, es gebe weiterhin genügend Beweise für die Verurteilung. Die Verurteilten bestreiten, dass sie die Kinder 1993 in West Memphis im Bundesstaat Arkansas im Rahmen eines satanistischen Rituals getötet haben.
Damit hat der Hollywood-Star, der bald seinen Fünfziger feiert, wiedereinmal gezeigt, dass der Spruch "Lebe lieber ungewöhnlich" wohl für ihn erfunden wurde. Für einen, der sein Filmdebüt als Leiche gab, hält er sich erstaunlich fit, denn die 50 Jahre sieht man ihm gar nicht an.
Aber kann man sich ihn, der vor 22 Jahren seinen ersten großen Erfolg als schrulliger und bemitleidenswerter "Edward mit den Scherenhänden" hatte, als John Depp vorstellen? Nie und nimmer.
Der Schauspieler, zweifache Vater und Pendler zwischen Wohnsitzen in Kalifornien, der Karibik und der Côte d`Azur, wächst auch als Johnny ständig über sich hinaus.
Dabei ist es nicht einmal selbstverständlich, dass Depp noch Pläne für die Zukunft schmiedet. Vor Kurzem berichtete er über eine Grenzerfahrung, die man lieber nicht teilt.
War es natürlich nicht. Nach ein paar Schrecksekunden heulten die Turbinen erneut auf. Eines aber stürzte wirklich ab: "The Rum Diary", der gemeinsame, auf einem Roman des US-Autors Hunter S. Thompson basierende Film. Fast 50 Millionen Dollar hat er gekostet, nur ein Zehntel davon konnte er einspielen.Im Bild: Robinson, Depp und Amber Heard.
Gut, dass Johnny Depp nach dem gigantischen Erfolg als Pirat Captain Jack Sparrow in der "Fluch der Karibik"-Filmreihe seinem Entdecker und Mentor treu bleibt: Tim Burton.
Schon jetzt kann man davon ausgehen, dass der makabre Spaß rund um eine Familie, die es vom Liverpool des Jahre 1752 in die USA des Jahres 1972 verschlägt, ein Hit wird. Besonders in den USA, da "Dark Shadows" auf einer TV-Serie beruht, die von 1966 bis 1971 vom Sender ABC ausgestrahlt wurde – insgesamt 1.225 Episoden lang!
Als Vampir Barnabas Collins grummelt sich Johnny Depp durch das herrschaftliche Anwesen Collinwood Manor in Maine. Ein idealer Ort, um eine so dysfunktionale wie attraktive Familie vorzuführen.
Michelle Pfeiffer, Helena Bonham Carter, Eva Green, Bella Heathcote und Chloë Grace Moretz: In der bis in die kleinsten Nebenrollen hochkarätig besetzten Komödie haben Diven, Damen und Luder ihre Auftritte.
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