Hellboy: Unglaubliche Verwandlung von David Harbour

Der Star aus "Stranger Things" musste für seine Hellboy Rolle viele Muskeln aufbauen.

Serien-Stars kommt der Typ links vielleicht bekannt vor. Schauspieler David Harbour ist gerade als Sheriff Jim Hopper in der Netflix-Produktion "Stranger Things 2" zu sehen. Jetzt mutiert der stämmige Shootingsstar zu Hellboy und hat dafür offenbar eine Body-Transformation durchgemacht. Harbour wird 2018 im neuen "Hellboy"-Film zu sehen sein - als muskelbepackter Comic Held.  Das Reboot soll in England spielen, wo Harbour als neuer Höllenjunge ebenso durchtrainiert sein soll wie einst Ron Perlman in der ersten Realvefilmung 2004. Dafür gab's in den letzten Monaten mehrmals täglich! Trainingseinheiten für den an sich nicht besonders sportlichen 42-Jährigen. "Ich will meine Muskeln endlich zum Vorschein bringen, auch wenn man es nicht glauben kann, dass sie sich tatsächlich unter diesen Fleischbergen befinden", scherzte Harbour vorab. Die Einheiten mit verschiedenen Trainern sei eine Tortour gewesen, so der 1,90 Meter große Hüne. Hauptverantwortlich für seinen Muskelzuwachs war Don Saladino, der schon Ryan Reynolds für Deadpool zur Topform quälte. Monatelang hat Harbour extrem hart an sich mit Kraft- aber auch Cardiotraining gearbeitet, wie ein Video zeigt,  um schließlich ... ... so auszusehen. Erste Bilder des neuen Comic-Films wurden gerade publik. Im nächsten Jahr soll der Streifen dann endlich im Kino zu sehen sein. Auch er hat hart trainiert:
Schauspieler Alexander Skarsgard wurde auf der Kinoleinwand zu der berühmten Romanfigur Tarzan.  Für 'Legend of Tarzan' musste er eine "Diät des Grauens" einhalten, so der gebürtige Schwede. Die Dreharbeiten hätten ihm zwar Spaß gemacht, er hasste aber die strenge Diät, die ihm vorgeschrieben wurde, um einen gestählten Körper zu bekommen. Skarsgard verriet Closer: "Es war echt schrecklich. Acht Monate lang musste ich den strengen Ernährungs- und Trainingsplan durchziehen, um in Form zu kommen. Ich habe Unmengen an Hühnchenbrust gegessen. Ein paar Monate nach Drehschluss wurde ich für Nachdrehs einberufen und ich dachte nur 'Neeein', weil ich diese Diät auf keinen Fall nochmal machen wollte." Schon jetzt kursieren Gerüchte um eine Fortsetzung des Films und der 40-Jährige hofft, dass an die Rolle des Tarzan dann andere Ansprüche gestellt werden: "Hoffentlich hat Tarzan beim nächsten Mal zugenommen, viel Kuchen gegessen und eine Menge 'Stella' getrunken. Ich schreibe das Drehbuch!" Zum Vergleich: Skarsgard gut in Form aber mit viel weniger Muskeln in der Serie "True Blood" Dunst musste für "Fargo" abnehmen:
Übergewichtig sieht Kirsten Dunst ja nicht gerade aus - trotzdem fanden die Produzenten der Serie "Fargo" sie zu dick. Am ersten Drehtag wurde sie ins Büro zitiert und vor die Entscheidung gestellt: Entweder sie nimmt ab oder ihre Rolle wird anderweitig besetzt. Sie sagte zu und musste zehn Kilo verlieren. Jetzt besucht sie fleißig das Fitnessstudio und verzichtet auf Zucker. Einige Kilos sind seither schon geschmolzen. In den letzten Jahren hatte sich Dunst tatsächlich etwas Hüftgold angegessen, die sie nun wieder loswerden musste.
  Zum Vergleich: So dünn war Dunst noch 2010. Auch diese Promis verwandelten sich extrem stark für eine Rolle:
Bei den "Hollywood Film Awards" mussten viele zwei Mal hinsehen, um Jake Gyllenhaal zu erkennen. Für die Rolle im Film "Nightcrawler" hat der Schauspieler über zehn Kilogramm abgenommen. Alle Journalisten sprachen Gyllenhaal auf seine erschreckend dürre Figur an. Eine spezielle Diät habe er nicht gemacht: "Es gab keine spezielle Technik. Ich habe es einfach gemacht." Das Abnehmen fiel ihm offenbar leichter als für "Prince of Persia" an Muskelmasse zuzulegen. Damals jammerte er ganz schön über seine Extremdiät. Sechs Mahlzeiten mit viel Eiweiß und Kohlenhydraten musste er täglich zu sich nehmen. Für Wochen stand außerdem zwei Mal am Tag Workout auf dem Programm, um so auszusehen. Schauspieler Christian Bale hat mit einem einfachen Rezept für seine Rolle in "American Hustle" mächtig zugenommen: "Ich habe alles gegessen, einfach alles, und nichts mehr gemacht, nur noch faul da gesessen", sagte der Brite der Zeitschrift TV Spielfilm. Für die Darstellung eines Trickbetrügers ist der 40-Jährige für den Oscar nominiert. 2010 ließ Bale für "The Fighter" abermals Kilos purzeln. Diesmal waren es 15 kg, um einen drogensüchtigen Boxtrainer zu spielen. 30 Kilo
Christian Bale genießt den Ruf eines Schauspielers, der sich wie kaum ein anderer auf seine Rollen vorbereitet. Für den Part eines unter Schlaflosigkeit leidenden Mannes in "Der Maschinist" (2004) nahm der Waliser unglaubliche 30 Kilogramm ab. Das entspricht fast einem Drittel seines normalen Körpergewichts. Für seinen darauffolgenden Film "Batman Begins" (2005) packte er dann wieder stolze 50 kg drauf. Auch Jared Leto hat 20 Kilogramm für seine Rolle eines transsexuellen Aids-Kranken in "Dallas Buyers Club" abgenommen. Wie er das gemacht hat? "Ich habe aufgehört zu essen", erklärte Leto. Ein drastischer Schritt. Leicht sei es nicht gewesen, aber er wollte diese sterbenskranke Person so glaubhaft wie möglich darstellen. Die extreme Gewichtsabnahme habe ihn selbst sehr verändert. "Es verändert die Art wie du gehst, wie du sitzt, wie du denkst", so der "30 Seconds to Mars"-Sänger.
Bild: Leto als Filmfigur Rayon Das andere Extrem: Für den Film "Chapter 27" hatte Leto einst 30 Kilogramm zugenommen. Tagelang mixte er zwei Liter Eiscreme mit Olivenöl und Sojasauce, um sie dann zu trinken. Noch nie sei es ihm so schlecht gegangen, erklärte Jared. Matthew McConaughey 

Auch Letos "Dallas Buyers Club"-Kollege Matthew McConaughey musste für den Film 20 Kilogramm abnehmen und schockierte mit seiner knochigen Figur. So wurde McConaughey eigentlich bekannt: als gut gebauter Sunnyboy. Sogar in "Sex and the City" wird über den Herrn und seine Muskeln geschwärmt. So sah der Schauspieler während der Dreharbeiten aus. Nach den ersten Vorführungen des Films wurde er für seine Darstellung des HIV-positiven Elektrikers Ron Woodroof hochgelobt, der 1986 in seinem Kampf um Leben und Tod gegen die Pharmaindustrie rebellierte (im Bild Jennifer Garner). Der leidenschaftliche Surfer war täglich im Fitnessstudio, um Kalorien zu verbrennen und war kaum wiederzuerkennen.  In Rekordzeit hatte er sich die Kilos heruntergehungert, aber dabei immer noch für seine Frau Camila Alves gekocht, so der Texaner. Mit seinen letzten Filmen schaffte er bereits den Sprung vom seichten Komödien-Darsteller zum ernstzunehmenden Schauspieler. Antonia Campbell-Hughes - "Leiden wie Natascha"
Erschreckend dünn sah auch Antonia Campbell-Hughes während der Dreharbeiten ihres letzten Films aus. Sie spielte Natascha Kampusch in der Verfilmung deren Buches und wollte dabei genauso leiden wie die Entführte.  "Wenn man eine echte Person spielt, muss man schon etwas mehr geben", sagte sie zur Zeitung The Mirror. "Es war von Anfang an klar, dass ich so leiden würde, wie sie es getan hat." Ein Satz, den man auch als Zynismus auslegen kann. Matthew Fox - 15 Kilo
Nicht nur abnehmen, sondern auch hart trainieren musste "Lost"-Star Matthew Fox für den Film "Alex Cross". Darin spielt er einen Serienkiller - 15 Kilo musste er für die Rolle verlieren. Zum Vergleich: In "Lost" ist Fox noch wohlgenährt. Tom Hanks - 25 Kilo
Auch Tom Hanks musste für seinen Film "Cast Away - Verschollen" (2000) mächtig abnehmen. 25 Kilo sollen es gewesen sein. Der Oscar-Preisträger setzte alles daran, um den modernen Robinson Crusoe so authentisch wie nur möglich darzustellen. Heute trägt er wieder ein kleines Wohlstandsbäuchlein. Charlize Theron - 14 Kilo
Mit dem Verzehr von ganz vielen Donuts schaffte Charlize Theron es, fast 14 Kilogramm für ihre Paraderolle in "Monster" zuzunehmen. "Ich habe außerdem immer spät abends gegessen und mich nicht bewegt", verriet die schöne Südafrikanerin ihr "Erfolgsrezept". Spätestens nach dem Oscargewinn waren alle Strapazen vergessen. Natalie Portman - 8 Stunden Training täglich
Die Rolle der Primaballerina in "Black Swan" hat Natalie Portman alles abverlangt. Ein Jahr vor Drehbeginn hat sie mit dem Ballett-Training begonnen. "Die ersten sechs Monate haben wir zwei Stunden am Tag trainiert. Dann kamen Kraftübungen dazu. Die letzten beiden Monate habe ich dann wie eine echte Tänzerin trainiert - acht Stunden täglich", sagt die zierliche Schauspielerin, die parallel zum harten Training eine spezielle Diät machen musste. Gelohnt hat sich die harte Quälerei - Portman wurde für die Rolle mit dem Academy Award ausgezeichnet.
(kurier / mich) Erstellt am
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