Happy Birthday um 300.000 Euro

Protz Blitz! Die Geburtstagsfeier der Wiener Wempe-Dependance wurde ein Jahr lang organisiert und kostete kolportierte 300.000 Euro.

Hochkarätiges Prater-Remasuri

Sie heißen Pelz , machen aber in Schmuck, der sich „Wempe“ nennt. Vor 20 Jahren eröffnete Elisabeth Pelz die Wiener Dependence des Hamburger Nobel-Juweliers auf der Kärntner Straße. Ihr Sohn, der heutige Geschäftsführer Philipp Pelz lud gemeinsam mit Firmen-Inhaberin Kim-Eva Wempe 600 Gäste in die Prater-Galerien neben dem Riesenrad. Sie glichen einem Erlebnispark, denn darin wurde eigens für diesen Abend das Geschäftslokal nachgebaut, ebenso der Naschmarkt und ein Heuriger.

Im Bild: Triumvirat des Juwelen-Business: Kim-Eva Wempe, Philipp & Elisabeth Pelz. Thomas Schäfer-Elmayer zeigte eine klassische Wiener Ball-Eröffnung, Karl Wendlinger forderte einen Stock tiefer mutige Herren auf dem Formel-1-Simulator heraus. „Chopard“ steuerte für die Party die Neuentdeckung italienischer Tenöre bei. Cosimo Panozzo: „Ich war der letzte Schüler von Luciano Pavarotti. Kurz vor seinem Tod gab er mir die Gesangsstunden vom Bett aus. Er war mein Star, mein Jesus der Stimme.“ 

Im Bild: Pavarottis Schüler Cosimo Panozzo mit Thomas Koblmüller. Durch den Abend führte gekonnt Christoph Wagner-Trenkwitz, dessen Ehering (er heiratete am 18. August seine Lebensgefährtin Cornelia Horak ) „natürlich nicht vom Gastgeber stammt. Die können sich zwar mich leisten, aber ich kann mir nicht Wempe leisten. Ich habe nicht einmal eine Uhr.“

Im Bild: Hände weg, frisch verheiratet: Christoph Wagner-Trenkwitz. Einer wird sich vielleicht etwas leisten, weil er es sich verdient hat. Der Österreicher Johannes Zeiler spielte die Hauptrolle in „Faust“, der gerade mit dem „Goldenen Löwen“ in Venedig veredelt wurde: „Der Löwe steht beim Produzenten in Russland, der Regisseur bekam eine „Jaeger LeCoultre“-Uhr, und ich ging leer aus.“ Leer, bis auf die Ehr’. 

Im Bild: Erst Goldlöwe, dann Stahluhr: Johannes Zeiler Im gemütlichen Heurigeneck: „ Möwe“-Präsidentin Martina Fasslabend, Juniorchefin Tina Pelz.
(KURIER / mh) Erstellt am
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