Halle Berry: Annäherung im Sorgerechtsst­reit

Es scheint eine kleine Annäherung zwischen den streitenden Parteien Halle Berry und Gabriel Aubry zu geben - scheinbar zog Aubry seine Sorgerechtsklage zurück.

Laut dem Internetmagazin TMZ.com dürfte es im Sorgerechtsstreit zwischen Oscar-Preisträgerin Halle Berry (44) und Model Gabriel Aubry (34) eine kleine Annäherung geben. Aubry soll seine Sorgerechtsklage zurückgezogen haben. Doch damit ist die Sache noch nicht abgeschlossen. Einer der Gründe für die Streitigkeiten des ehemaligen Paares: Halle Berry sollte für ihren nächsten Film "New Year's Eve" in New York drehen, doch da sie nicht ohne Aubrys Erlaubnis mit ihrer Tochter dorthin aufbrechen durfte, sollte er die beiden begleiten. Das Model lehnte dies jedoch ab und Berry musste aus dem Filmprojekt aussteigen. Mittlerweile bekam die Schauspielerin von einem Richter in Los Angeles die Genehmigung ihre Tochter über die Landesgrenze zu bringen und zu den Dreharbeiten nach New York mitzunehmen. Mit der Bedingung, dass Aubry die kleine Nahla besuchen darf. Laut radaronline.com will das Model diesem Recht nachkommen. Berry kann den nun Film drehen, wird allerdings einen kleineren Part übernehmen als ursprünglich vorgesehen. Die Rolle, die Halle Berry ursprünglich spielen sollte, ging an Katherine Heigl. Doch der Streit um die 2 ½ jährige Nahla ist damit nicht beigelegt. Der 34-jährige Aubry will weiter um seine Tochter kämpfen. Das geteilte Sorgerecht scheint dabei sein Ziel zu sein. Seit Beginn des Jahres drohte der Sorgerechtsstreit des ehemaligen Paares zu eskalieren. Die Vorgeschichte: Die beiden nutzen die Medien, um sich gegenseitig mit den wildesten Anschuldigungen zu überhäufen. Vorläufig letzter Aufreger: Aubry scheint ein Problem damit zu haben, falls jemand seine Tochter Nahla als "schwarz" bezeichnet, während Berry sagt ihre Tochter sei schwarz. Die Schauspielerin berief sich dabei auf die "one drop rule" – eine Regel, die noch während der Zeit der Sklaverei beschlossen wurde und bereits seit den 60er Jahren nicht mehr angewendet wird, bzw. als veraltet gilt. Diese Regel besagt laut www.wordig.com, dass "eine mehrrassige Person mit schwarzem Erbe als schwarz angesehen wird, außer sie erklärt sich selbst anders, identifiziert sich beispielsweise stattdessen als weiß, misch-rassig oder Ureinwohner." Wie kam es zu diesem Wortgefecht? Laut der Internetplattform Tmz.com berichteten anonyme Quellen, dass Aubry "ausgeflippt" sei, falls jemand seine Tochter als "schwarz" bezeichnete. Darauf schoss Berry mit der "one drop theory" zurück. In der Zwischenzeit melden sich nahe Freunde aus beiden Lagern und plauderten "Insiderwissen" aus. So berichtete eine ehemalige Geschäftspartnerin Aubrys, dass sie schockiert war, als das Model mit der Schauspielerin eine Liebesbeziehung begann. Denn Aubry soll, laut Freunden von Berry bereits früher rassistische Äußerungen getätigt haben. Manche dieser "anonymen Quellen" behaupteten, dass Aubry eine rassistisch motivierte Feindschaft zu Berry habe, andere unterstellten sogar er sei ein "stadtbekannter Rassist". Angeblich soll er Berry auch mit dem N-Wort beschimpft haben. Auf diese Vorwürfe reagierten Bekannte von Aubry und behaupteten, dass die Schauspielerin ihrerseits mit Schimpfwörtern übersäte Texte und E-Mails an ihren Ex-Freund sendete. Die Oscar-Preisträgerin sei jedenfalls um ihr Kind besorgt, denn die kleine Nahla (2 1/2) soll immer hysterisch weinen und einen Wutanfall bekommen, sobald sie von ihrem Vater abgeholt wird. Die zunächst friedliche Trennung scheint nun völlig zu eskalieren. Angeblicher Auslöser für den Rosenkrieg dürfte der kurze Flirt Aubrys mit Reality-Star Kim Kardashian gewesen sein. Halle Berry soll diese Verbindung nicht goutiert haben, laut people.com soll es ihr unrecht gewesen sein, dass "so jemand" in der Nähe ihrer Tochter sei. Aubry meinte auf derartige Vorwürfe, er würde erst einmal jemanden ein paar Monate näher kennenlernen, bevor er ihn seiner Tochter vorstellen würde. Berry hingegen ist bereits seit vergangenem Herbst mit dem Schauspieler Olivier Martinez, wie es scheint sehr glücklich, liiert. Vielleicht ist auch diese Beziehung dem Model ein Dorn im Auge? Der Streit scheint jedenfalls nicht so schnell beigelegt zu werden.
(KURIER.at) Erstellt am
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