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08.05.2017

Aniston bis Clooney: Welche Filme Stars heute bereuen

Jennifer Aniston und andere Hollywoodstars haben zugegeben, in welchem Film sie lieber nicht mitgespielt hätten.

Aniston bis Clooney: Welche Filme Stars heute bereuen

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Die sonst eher distanzierte Jennifer Aniston hatte während eines Interviews einen sehr ehrlichen Moment und gestand, dass ihr die letzten Filme vor "Meine erfundene Frau" nicht unbedingt zusagten. "Bei den letzten paar Filmen, die ich davor gemacht habe, war ich mir nicht ganz sicher und hätte meinem Bauchgefühl trauen sollen."

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George Clooney gibt ganz offen zu, dass ihm "Batman & Robin" gar nicht gefallen hat. Der Blockbuster aus dem Jahr 1997 sei ''wirklich scheiße'', so Clooney. "Ich dachte einfach, dass der letzte Batman erfolgreich war, also nahm ich an, dass ich bei einem großen erfolgreichen Franchise dabei sein würde."

Seiner Karriere hat der Flop aber keinen Abbruch getan. "Batman ist immer noch der größte Bruch, den ich hatte und veränderte meine Karriere komplett, auch wenn er schwach war und auch ich darin schwach war", gesteht er sich ein. "Es war schwer, in diesem Film gut zu sein. Ich weiß nicht, was ich hätte anders machen können."

Michelle Pfeiffer mag Grease 2 nicht Im einfallslosen Aufguss von "Grease" wagte 1982 eine damals noch unbekannte Michelle Pfeiffer ein Tänzchen. Heute bereut sie "Grease 2".

"Ich habe den Film wirklich gehasst und konnte nicht fassen, wie schlecht er war. Ich war einfach zu jung und hab's nicht besser gewusst."

Überhaupt nichts hielt Bob Hoskins von seinem Film "Super Mario Bros.", der als einer der schlechtesten Computerspiel-Adaptionen gilt. Der im April 2014 verstorbene Bob Hoskins gab 1993 den Spielhelden Super Mario (li.), ließ dann aber kein gutes Haar mehr an der Rolle.

Auf die folgenden Interview-Fragen eines Magazines antwortete er mehr als eindeutig. "Was ist der schlechste Job, den du je gemacht hast?" Bob: "Super Mario Bros." "Was war deine größte Enttäuschung?" Bob: "Super Mario Bros." "Wenn du in deiner Vergangenheit etwas rückgängig machen könntest, was würdest du ändern?" Bob: "Ich hätte Super Mario Bros. nicht gemacht."

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"Das Studio hat 'Alien 3' vollkommen zerstückelt. Sie haben nicht erlaubt, Regisseur David Fincher den apokalyptischen Film machen zu lassen, den er wollte. Das Resultat war eine Schweinerei. Ich war froh, dass Ripley (Ellen Ripley, die gespielte Figur, Anm.) am Ende gestorben ist, weil es wirklich schwer war, das enttäuschende Ergebnis auf der Leinwand zu sehen."

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Sean Penn konnte dem Film, in dem er selbst mitspielt, anscheinend nicht viel abgewinnen. Er weigerte sich nach dem Filmfest in Cannes, Werbung für "The Tree of Life" zu machen.

Ganze Filme bereut Oscar-Gewinnerin Helen Mirren zwar nicht, doch im Nachhinein ist sie nicht glücklich sich des Öfteren nackt in früheren Filmen, wie "Zerstörte Liebe" (Bild, engl. "Hussy" 1980) gezeigt zu haben.

"Ich hatte immer ein Problem mit Nacktheit. Ich habe solche Szenen gehasst und fühlte mich nie wohl dabei. Aber ich habe immer gedacht, ich sei einfach zu verklemmt. Diese Nacktszenen haften nun an meinen Namen", so Mirren, die vor einiger Zeit zur Dame geadelt wurde.

Roger Moore spielte die Rolle des Geheimagenten James Bond nach eigenen Aussagen leidenschaftlich gerne, doch als er die um viele Jahre jüngere Lynn Holly-Johnson als erotisches Bond-Girl in "In tödlicher Mission" zur Seite gestellt bekam, fühlte sich Moore äußerst unwohl.

Immerhin war sie 22 und er 53. Die Bond-Filme "In tödlicher Mission" und den laut Moore viel zu gewaltverherrlichenden "Im Angesicht des Todes" hätte er nicht mehr drehen sollen, so der Engländer im Nachhinein.

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Im Guardian erklärte er, dass er die erotischen Szenen nicht noch einmal machen würde, wenn er die Wahl hätte. "Eigentlich wusste ich, dass ich noch nicht bereit für so etwas war. (...) Aber von dieser Erfahrung habe ich durchaus auch etwas gelernt."

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Hugh Grant bereut es, in "Nine Months" mitgespielt zu haben, so der britische Schauspieler 2014. Gegen den Film selbst hat er anscheinend nichts auszusetzen. Die Komödie von 1995 hätte er aber nicht gemacht, wenn er gewusst hätte, dass 20th Century Fox - das Studio, das den Film produzierte - zu Rupert Murdoch's News Corporation gehört.

Er war bei dem Skandal um die britische Zeitung News of the World auch von Journalisten abgehört worden. Das Boulevardblatt gehörte ebenfalls zum Murdoch-Imperium.

Auf zirka zwölf Filme ist auch Bruce Willis nicht stolz, die er im Laufe seiner Karriere gedreht hat, wie der Action-Held gesteht. Titel nannte er aber keine. Von "Hudson Hawk" weiß man allerdings, dass er den Streifen schlecht findet. Spaß dürften ihm auch die Dreharbeiten zu "Cop Out" nicht gemacht haben. Regisseur Kevin Smith (auch bekannt als Figur "Silent Bob") gab ganz zu, keinen Draht zu Willis gehabt zu haben.

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Auch Steven Spielberg ist mit einer beruflichen Entscheidung sehr unglücklich. Er hätte seinen legendären Film "E.T" nicht digitalisieren sollen, so Spielberg, der 2002 den Film digitalisiert auf Blue-Ray veröffentlicht hat.

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"Die beiden Hauptdarstellerinnen Halle Berry und Penelope Cruz standen schon fest. Ich habe einfach meine Ideen beigesteuert. Wenn dieser Film Stress bedeutete, dann für meine Auftraggeber. Denn sie mussten sich um das Skript kümmern, das zu Drehbeginn noch nicht fertig war, und dafür sorgen, dass wir im Budget blieben."