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21.12.2017

Fettnäpfchen & Outfit-Witze: Melania Trumps Tiefpunkte

Melania Trump hatte dieses Jahr einige Höhen aber noch viel mehr Tiefen. Ihr Jahr im kurzen Rückblick.

Fettnäpfchen & Outfit-Witze: Melania Trumps Tiefpunkte

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Es hat eigentlich ganz gut begonnen: Bei der Angelobung von Donald Trump als US-Präsident im Jänner gab's vor allem Lob für Melania Trump.

Ihr Outfit hatte für Begeisterung gesorgt, auch wenn einige unkten, sie habe First Lady Jackie Kennedy kopiert.

Auch für das filigrane Kleid bei dem obligatorischen Tanz auf der Amtseinführungs-Party gab es positive Kritik, ...  

... für den kurzen und äußerst verhaltenen Tanz der Trumps ernteten die beiden aber Häme. Sehr innig wirkte das Paar beim besten Willen nicht.

Und auch die Sache mit dem Händchenhalten klappte am Beginn nicht einwandfrei.

Als Melania ihrem Mann mehrmals die Pfoten wegschlug, als er ihre Hand nehmen wollte, hatten Medien ein gefundenes Fressen an der eigwilligen Verhaltensweise der First Lady.

Die Witze der Presse blieben den Trumps nicht verborgen. Nach den Hoppalas, gab's prompt Auftritte, ...

... bei denen Händchenhalten und ...

... Begrüßungsbussis geradezu zelebriert wurden.

Die nächste Schlagzeile lieferte Mrs. Trump dann bei ihrem Italien-Besuch im Mai 2017. Ihr Mantel hatte für Aufsehen gesorgt, weil das sünddteure Dolce&Gabbana-Design stolze 37.000 Euro kostet.

Nur ein paar Tage zuvor war ihr Kleid beim Besuch in Saudi Arabien schon für so manchen Witz hergenommen worden.

Das Outfit der First Lady erinnerte viele an Darth Vader aus "Star Wars". Interessant: Melania verzichtete in Saudi Arabien auf ein Kopftuch.

Beim Papst-Empfang durfte es dann aber schon eine Kopfbedeckung sein.

Im Juli gab's bei ihrem Frankreich-Aufenthalt endlich keinen Fauxpas. Im Gegenteil:

Die Franzosen fanden sofort Gefallen an dem Stil des Ex-Models, das sich für die Reise eigens in französische Designer-Roben hüllte.

Und auch mit ihrem Garten im Weißen Haus, den sie von Michelle Obama übernommen hat, konnte Melania punkten.

Überhaupt gibt sich die First Lady meist lockerer wenn ihr Göttergatte nicht neben ihr weilt.

Dennoch etwas steif war dann aber ihre erste Auslandsreise, die sie alleine tätigte. In Kanada traf sie auf Prinz Harry.

Ungewöhnlich direkt und ziemlich grantig zeigte sich das Ex-Model, als Trumps Ex-Frau Ivana im TV scherzte, sie sei eigentlich die wahre First Lady. Melanie konterte sofort mit einer gepfefferten Presse-Erklärung:

"Melania Trump hat vor, ihren Titel und ihre Rolle zu nutzen, um Kindern zu helfen - und nicht um Bücher zu verkaufen", so der direkte Seitenhieb gegen Ivana Trump, die gerade ihr Buch promotete. Diese "Äußerungen einer Ex" entbehrten jeder Grundlage, es handle sich bei Ivana Trumps Aussage "leider nur um aufmerksamkeitsheischenden und eigennützigen Lärm."

In ein wirklich großes Fettnäpfchen ist Melania dann Ende August getreten, als sie mit Donald Trump die Opfer von Hurrikan Harvey in Texas besuchte. Mit Designer-Highheels war sie gestartet.

Die Modebibel Vogue und zig andere Medien fanden es unpassend, mit Stöckelschuhen ins Katastrophengebiet zu reisen.

Doch Mrs. Trump lernt schnell: Nur einige Stunden nach der weltweiten Kritik präsentierte sich Melania in Turnschuhen und nicht allzu aufgebrezelt in Texas.

Bei ihrer bislang letzten Auslandsreise nach China lief dafür wieder alles glatt.

In den letzten Tagen hat sich die First Lady um die Weihnachtsdeko im Weißen Haus gekümmert. Es gibt viel Kunstschnee und eine Melania, die aussieht wie ein Engel.

Vor einigen Tagen war Frau Trump dann im Kinderkrankenhaus in Washington zugegen, wo sie Kindern aus dem Polar Express vorlas. Jackie Kennedy hatte diese Tradition kurz vor Weihnachen eingeführt.

Und jetzt hat sie mit den Marine Corps Geschenke an Kinder verteilt. Eine Aktion, bei der an sich nicht viel schief gehen und man viele Sympathiepunkte sammeln kann.

Aber so genau wie die First Lady beäugt wird, sind auch diese Termine wohl wenig entspannend für die gebürtige Slowenin.

Als sie bei der Lesestunde von einem Kind gefragt wurde, wo sie zu Weihnachten am liebsten wäre, erklärte Mrs. Trump ohne lange zu zögern: "Auf einer einsamen Insel."