"Halluzinatio­nen & Demenz": Wie Crystal Meth Fergies Gehirn schädigte

Sängerin Fergie sprach offen über ihre Abhängigkeit und die Nebenwirkungen vom Rauschgift Crystal Meth.

Crystal Meth gilt neben Heroin und Crack als eine der schädlichsten Drogen. Das Rauschgift macht schnell süchtig und kann zudem verheerende Auswirkungen auf Körper und Psyche haben. Auch US-Sängerin Fergie war jahrlang süchtig nach Crystal Meth.
  Offen sprach sie nun über ihre Abhängigkeit von der synthetischen Droge und die schockierenden Nebenwirkungen des Methamphetamin-Konsums. "An meinem Tiefpunkt litt unter einer drogenbedingten Psychose und Demenz. Ich hatte jeden Tag Halluzinationen", erzählte die ehemalige der Black Eyed Peas–Frontfrau gegenüber iNews. "Ich bin einfach nur dagesessen und habe auf einmal einen Hasen gesehen oder eine Biene."
  Die Schäden waren nachhaltig: Nachdem sie aufgehört hatte, Crystal Meth zu konsumieren, habe es ein Jahr gedauert, bis ihr Gehirn aufgehört hat, Halluzinationen zu produzieren.
  2012 hatte sich Fergie erstmals zu ihrer Abhängigkeit bekannt. "Ich landete in dieser Szene. Ich begann auszugehen und Ecstasy zu nehmen. Von Ecstasy ging es dann weiter zu Crystal Meth", erzählte sie. "Die Folgen kann man an meinem völlig entstellten Gesicht sehen." Erst eine Therapie habe ihr geholfen, clean zu werden.

  Heute sei sie froh, mit den Drogen aufgehört zu haben: "Das ist meine Stärke, mein Glaube und meine Hoffnung auf bessere Zeiten." Weitere Stars mit Suchtproblemen:
 
  Schauspieler Dennis Quaid hatte in den 1970ern lange mit seiner Kokainabhängigkeit zu kämpfen. Nun sprach der 62-jährige in einem Interview mit dem Magazin "Radio Times" offen seinen Drogenkonsum. Jahrelang übertrieb er es mit den Drogen, bis er eines Tages an einen kritischen Punkt anlangte: "Es fängt lustig an und dann gibt es Spaß mit Problemen und dann bleiben nur die Probleme. Ich hatte eine dieser Nahtoderfahrungen - ich sah mich in fünf Jahren tot oder alles verlieren, für das ich im Leben gearbeitet hatte, also ging ich für 28 Tage in eine Klinik und machte alles, was sie mir sagten." Quaid: "Es fängt lustig an und dann gibt es Spaß mit Problemen und dann bleiben nur die Probleme. Ich hatte eine dieser Nahtoderfahrungen - ich sah mich in fünf Jahren tot oder alles verlieren, für das ich im Leben gearbeitet hatte, also ging ich für 28 Tage in eine Klinik und machte alles, was sie mir sagten." Dennoch sei es ihm schwer gefallen, das Kokain aufzugeben. "Es fiel mir leicht, für die nächsten zehn Jahre mit dem Trinken und dem Grasrauchen aufzuhören. Kokain war wie ein kleiner Teufel auf der Schulter, der sagt 'Ach, komm schon...'", erzählte Quaid. Dennis Quaid lebt derzeit in Scheidung von seiner zweiten Frau, Kimberley Buffington (Foto),  mit der er die Zwillinge Thomas Boone und Zoe Grace hat. Aus seiner Ehe mit seiner Ex-Frau Meg Ryan hat der "Fortitude"-Star außerdem den 24-jährigen Sohn Jack. Die Drogenbeichten der Stars: Kiefer Sutherland machte in den Achtzigern und Neunzigern mit Filmen wie "Flatliners", "Stand By Me" und "Young Guns" Karriere. Mit der Serie "24" gelang ihm das große Comeback. Doch der Hollywoodstar sorgte auch immer wieder mit seinen Alkohol-Exzesse für Schlagzeilen. 2008 landete der Schauspieler wegen wiederholter Trunkenheit am Steuer für 48 Stunden hinter Gittern. Im Jahr drohte ihm wegen einer Prügelei erneut eine Gefängnisstrafe. Jetzt sprach Sutherland offen wie nie über sein Verhältnis zum Alkohol: "Ich liebe es, mit meinen Freunden auszugehen und mir ein paar zu genehmigen. Wenn ich allerdings mein Leben betrachte, dann muss ich auch sagen, dass mir die wirklich schlimmen Dinge dann passiert sind, wenn ich mit meinen Freunden unterwegs war und ein paar getrunken habe."
  Mit dem Alkohol hätte der Kanadier nicht selten übertrieben: "Ich müsste lügen, wenn es nicht ein paar Momente gegeben hätte, wo es den Bach runter ging. Aber ich war nie der Typ, der seinen Kummer im Alkohol ertrank."
  Er hätte zwar immer wieder versucht, auf Alkohol zu verzichten, doch es sei ihm nie gelungen, abstinent zu bleiben. In eine Entzugsklinik einzuchecken und eine Suchttherapie zu machen kommt für den Hollywoodstar aber dennoch offenbar nach wie vor nicht infrage.
  "Ich hatte Zeiten, wo ich nicht getrunken habe, aber ich traf irgendwann die Entscheidung, ob sie nun richtig oder falsch ist, dass ich hart arbeite und mich dann amüsiere, anstatt jetzt komplett aufzuhören zu trinken. Dafür habe ich mich entschieden und mit dieser Entscheidung lebe ich jetzt", so Sutherland.
  Jeff Daniels
1994 sorgte Jeff Daniels an der Seite von Komiker Jim Carrey in der Komödie für "Dumm und Dümmer" für Lachattacken beim Publikum. Privat hatte der Schauspieler aber jahrelang mit Alkoholproblemen zu kämpfen. Jetzt erzählte der heute 61-Jährige über seine Sucht und darüber, wieso er kurz vor seinem 50. Geburtstag nach 14 Jahren Nüchternheit plötzlich wieder anfing zu trinken. "Ich hatte 14 Jahre lang nicht getrunken und mit Mitte 30 einfach so aufgehört. Kalter Entzug, ich hörte einfach auf", sagte Daniels gegenüber "Death, Sex & Money". "Dann stand ich zwei Monate nach meinem 50. Geburtstag in irgendeiner Stadt in einem Hotelzimmer. Ich warf den Koffer aufs Bett und hörte diese Stimme hinter mir. Es war meine eigene Stimme, die glasklar fragte: 'Denkst du nicht, du hast dich lange genug selbst bestraft?' Und ich antwortete nur: 'Ja, auf jeden Fall, das habe ich.' Und schon war die Minibar fällig ..." Drei Monate lang hätte er daraufhin durchgetrunken und gewusst, dass er es diemsmal nicht ohne fremde Hilfe schaffen würde, wieder vom Alkohol wegzukommen. Einen kalten Entzug traute er sich nicht nocheinmal zu. "Ich brauchte Menschen, die mehr darüber wussten als ich. Ich hatte nämlich inzwischen auch gelernt, dass der Alkoholismus bei mir in der Familie liegt", gestand der Schauspieler. Mittlerweile habe er es wieder geschafft, trocken zu werden. Der Kampf gegen die Sucht hätte ihn auch seiner Frau Kathleen, mit der Jeff Daniels seit 37 Jahren verheiratet ist, und seinen drei Kindern nähergebracht. Auch beruflich feierte Jeff Daniels, der seit seinem Durchbruch in den 1980ern in über 50 Filmen zu sehen war, zuletzt Erfolge: Nach einem Golden Globe im Jahr 2006 und einer Emmy-Auszeichnung für seine Serie "The Newsroom", wurde er erst kürzlich mit einem Tony Award für die Hauptrolle in dem Stück "Blackbird" ausgezeichnet. John Stamos wollte eigentlich mit dem Remake des Serienhits "Full House" wieder durchstarten - dann wurde der 52-Jährige aber im Sommer 2015 betrunken am Steuer erwischt. Stamos begab sich - ungewöhnlich extrem - sofort auf Entzug. Jetzt sei er endlich clean, erklärte er in der Radioshow von Howard Stern. Dort sprach er erstmals über seine jahrelange Drogensucht. „Ich bin über die Jahre aus der Spur geraten. Ich habe nie wirklich zurückgefunden.“ Seine Scheidung und der Tod seiner Eltern waren harte Schicksalsschläge für ihn, so der Schauspieler. Er habe viel Alkohol getrunken und viel Unsinn getrieben, den er moralisch nicht vertreten kann. Seine Abhängigkeit von Medikamenten sei aber schlimmer als die Trunksucht gewesen. „Ich war auf einigen Medikamenten, Antidepressiva und  Schlafmitteln. Ich bin so froh, dass das endlich vorbei ist“, erzählt Stamos offen.  „Es war schwer, Skripte im Kopf zu behalten, ich konnte mich nicht an Namen und Orte und Dinge erinnern.“ Schon in den Zwanigern ist er schwer abhängig gewesen. Auch zu einer ungewollten Schwangerschaft ist es bei einem seiner One-Night-Stands gekommen. Beide hätten sich damals aber für eine Abtreibung entschieden. Der 52-jährige Single ohne Familie gibt sich heute reumütig und hofft, clean zu bleiben. Paul Bettany: Alkoholsucht wegen Familientragödie
Oft hat der britische Schauspieler, der mit "Ritter aus Leidenschaft" bekannt wurde, noch nicht über sein Privatleben gesprochen. Jetzt aber gab es sehr Intimes in einem Interview preis. Paul Bettany nahm Drogen um den Tod seines kleinen Bruders zu überwinden. Der Bruder von Bettany starb mit acht Jahren an einem Schädelbruch, den er sich bei einem Sturz zugezogen hatte. Der Schauspieler war damals 16 Jahre alt und tat sich schwer, diesen Schock zu verdauen. Wie Bettany jetzt zugab, fing er in dieser Zeit an, Alkohol in rauen Mengen zu trinken und Kokain zu schnupfen, um die Trauer zu betäuben. Auch bei seinem Durchbruch 2001 war er stark drogenabhängig. "Das war wahnsinnig. Ich weiß nicht, ob mir damals klar war, dass ich mich selbst betäubt habe in dieser Zeit. Ich glaube nicht, dass ich wütend war. Es war ja keiner schuld. Es war der Schrecken des Unglücks." Bettany hat mittlerweile selbst zwei Kinder mit seiner Frau Jennifer Connelly. Er erklärte, dass das Unglück von damals noch immer Einfluss auf sein tägliches Familienleben hat. "Ich glaube der Unfall ist der Ursprung meines Empfindens, dass das Leben gefährlich ist. Aber ich glaube, ich bessere mich, was das angeht." George Clooney über Alkohol
"Ich genehmige mir ab und zu sehr gerne einen Drink. Manchmal trinke ich vielleicht sogar ein bisschen zu viel. Früher gab es Zeiten, da habe ich ohne ersichtlichen Grund abends in meinem Haus gesessen und alleine getrunken. Als ich das erkannte, habe ich es schleunigst unterlassen." Dennis Quaid über seine Kokainsucht in den Achtzigern
"Kokain wurde auf dem Filmset verteilt. Es war sogar in die Finanzen der Filme eingeplant, weil es jeder nahm. Ich wachte in der Früh auf, zog eine Line und schwor, es nie wieder zu tun. Doch nur eine Stunde danach zog ich schon wieder eine." Angelina Jolie über Heroin
"Ich hasse Heroin, weil ich fasziniert davon war. Ich bin nicht gänzlich immun dagegen, aber ich habe nicht vor, es jemals wieder anzurühren." Naomi Campbell über das erste Mal Kokain
"Ich habe mich unbesiegbar gefühlt, als ob ich die ganze Welt erobern könnte. Ich habe mich komplett selbst überschätzt. Am nächsten Morgen ist das Gefühl verschwunden und du fühlst dich scheiße. Je mehr Drogen du nimmst, desto mehr willst du." Gwyneth Paltrow über Drogenerfahrungen
Seit Jahren macht sie als Gesundheitsfanatikerin von sich reden. Umso überraschender, dass Gwyneth Paltrow jetzt gestand, dass sie Drogen probiert hat: "Ich habe Ecstasy genommen. Das war die härteste Droge, die ich je probiert habe." Philip Seymour Hoffman - der im Februar 2014 an einer Drogenüberdosis starb - über seine Alkoholsucht in jungen Jahren
"Tief in mir verbinde ich das Trinken immer noch mit Wildheit. (...) Ich hatte nie ein Interesse daran, moderat zu trinken. Und das habe ich immer noch nicht. Auch wenn nun schon so viel Zeit vergangen ist, bedeutet es noch lange nicht, dass es nur eine Phase war." Sängerin Fergie über Crystal Meth
"Diese Droge war jener Freund in meinem Leben, mit dem es am schwersten war, Schluss zu machen. Ich war echt tief drin." Colin Farrell über die Menge seines Konsums
"Ich endete auf der Couch eines Psychiaters, der mir sagte, ich solle aufschreiben, wie viel ich in einer Woche nehme: 20 Ecstasy-Tabletten, vier Gramm Koks, sechs Gramm Speed, an die 15 Gramm Hasch, drei Flaschen Jack Daniels, 12 Flaschen Rotwein, 60 große Bier." Madonna über Vicodin (Schmerzmittel)
"Ich habe ein einziges Mal Vicodin versucht. (...) Ich habe das Fleisch meiner Mundhöhle aufgekaut, ich war gemein und fühlte mich nur noch beschissener. Es war die schlimmste Erfahrung meines Lebens." Andre Agassi über seinen Drogenkonsum in den 90er Jahren
"Ich nahm regelmäßig Crystal Meth." Anthony Kiedis über seine Kindheit mit Drogen
"Ich habe als Vierjähriger begonnen, Marihuana zu rauchen, und meine erste Kindheitserinnerung ist, wie ich stoned auf eine Ampel geklettert bin, nachdem mein Vater mir Haschischrauch ins Gesicht gepustet hatte. Mit elf habe ich angefangen, Kokain zu spritzen und die Freundinnen meines Vaters zu verführen." Eminem über seine Lieblingsdroge
"Ich will Crystal Meth nicht probieren. Ich mag intelligente Drogen wie Heroin." Tom Kaulitz über den Drogenkonsum bei "Tokio Hotel"
"Wir haben jede Menge Drogen genommen. Es kam schon mal vor, dass wir uns aus lauter Langeweile hardcoremäßig betrunken, bekifft oder bunte Pillen eingeworfen haben." Lady Gaga konsumiert selten aber doch Kokain - vor ihrem Durchbruch war sie kokainabhängig
"Ich will nicht lügen; es geschieht nur ab und zu. Und mit ab und zu meine ich ein- oder zweimal pro Jahr". Nicole Richie über ihre Vergangenheit
"Ich war wie ein Mülleimer - ich habe alles genommen." George Michael über Cannabis
"Cannabis macht mir glückliche Gedanken. Ich würde sagen, es ist eine tolle Droge - aber leider ist es nicht besonders gesund." "Heute rauche ich nur noch sieben bis acht Joints pro Tag", so der Musiker vor einigen Jahren. Halle Berry über Cannabis
"Ich habe Gras probiert als ich 18 oder 19 war. Aber ich bekam nur Angstzustände und habe mich nicht mehr aus dem Haus getraut." Cameron Diaz hat in ihrer Schulzeit von Snoop Doog Drogen gekauft
"Wir gingen zusammen zur High School. Er war ein Jahr älter als ich. Ich bin ziemlich sicher, dass ich Gras von ihm bekommen habe." Kate Moss über Drogen im Beruf
„Ich bin nie nüchtern über den Catwalk gelaufen.“ Whoopi Goldberg über Angewohnheiten
"Es ist einfach eine Angewohnheit von mir,  von Zeit zu Zeit eine Zigarette zu rauchen oder einen Ofen durchzuziehen." Robbie Williams über seine Tochter
"Ich würde sicherstellen, dass sie die bestmöglichen Drogen bekommt – und die mit mir einnimmt", so Williams, falls seine Tochter einmal Drogen probieren wolle. Pete Doherty über sein Drogen-Leben
"Drogen sagen dir: 'Wir retten dich. Aber dafür musst du uns dein Leben opfern.' (...) Lieber sterbe ich über fünf Jahre hinweg einen langsamen Tod, als dass ich bei einem Motorradunfall draufgehe." Brad Pitt über die Legalisierung
"Wenn jemand Drogen nehmen will - und keine anderen damit schädigt oder mit dem Auto fährt und andere in Gefahr bringt, sollte eine Person dann nicht das Recht dazu haben?" Keith Richards über sein Interesse an Drogen
"Ich sah meinen Körper als ein Labor – ich warf mal diese, mal jene Chemikalie ein, um zu sehen, was passiert." Kelly Osbourne über Vicodin
"Ich habe ziemliches Glück gehabt, denn täglich sterben Leute an Schmerzmitteln wie Vicodin, und ich habe viel mehr davon geschluckt als sie". Lindsay Lohan über Alkohol und Kokain
Lindsay Lohan zählte Alkohol zu ihren bevorzugten Drogen, wie sie Oprah Winfrey gestand "Kokain ermöglichte es mir, mehr zu trinken. Das ist  so eine Party-Sache – irgendjemand hat es dabei und ich hab's genommen. Gespritzt habe ich mir aber nie etwas außer Vitamin B12! Aber ja, Koks und Alkohol gingen Hand in Hand."
(KURIER / spi, mich) Erstellt am
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