© Verleih

Was wurde aus
06/28/2016

Dumpfbacken im TV - einst und heute

Christina Applegate und Matt LeBlanc wurden als Kelly Bundy und Joey Tribbiani bekant. Doch, was machen sie heute?

Sie schrieb als ebenso sexy wie dumme Blondine TV-Geschichte: Christina Applegate als Kelly Bundy in "Eine schrecklich nette Familie". Die bekannteste männliche Dumpfbacke im Fernsehen ist wohl Joe Tribiani aus "Friends".

Aber bei allem Respekt für alle anderen Serien-Dumpfbacken: Kelly Bundy ist die unumstrittene Nummer eins.

Elf Staffeln lang mimt Christina Applegate in der Kult-Sitcom "Eine schrecklich nette Familie" (Original: "Married with Children") die Tochter des legendären Schuhverkäufers Al Bundy, der sie "Dumpfbacke" nennt. Kelly ist der gespielte Blondinenwitz schlechthin.

Fast 20 Jahre nach der Entstehung der letzten Folgen hat Applegate, die inzwischen auch den Brustkrebs besiegt hatte, den "Kelly"-Ruf abgeschüttelt. Die 44-Jährige spielte in diversen Filmen mit war in der Hauptrolleder Comedyserie "Samantha Who?" zu sehen, die ihr einige Preisnominierungen einbrachte. Aktuell steht sie gerade für die Komödie "Bad Mums" vor der Kamera.

Die Serie "Friends" wäre um einiges fader gewesen, gäbe es darin nicht einen Typen, der auf den Namen Joseph "Joey" Francis Tribbiani hört (rechts unten).

Vor der Leistung des Machos, der mit Anmachsprüchen mit hohem Fremdschämfaktor die Frauen ins Bett zu locken versucht, sollte man den Hut ziehen. In Sachen Dummheit toppt er sogar seine Serienkollegin Phoebe Buffay-Hannigan (gespielt von Lisa Kudrow, 2. von re. unten), die mit ihren Sagern immer wieder für Kopfschütteln sorgt.

Zehn Jahre lang verkörperte Matt LeBlanc Joey Tribbiani. Anschließend erhielt der Charakter sogar eine eigene Serie, die aber nur mäßig erfolgreich war und nach zwei Staffeln abgesetzt wurde. Nachdem LeBlancs Versuch, sich im Kino zu etablieren misslang, kehrte der 48-Jährige ins Seriengeschäft zurück. Zur Zeit ist er in der Comedy-Sitcom "Episodes" zu sehen, die bis 2017 ausgestrahlt wird.

Cosmo Kramer (li.) ist die beliebteste Figur in der kultigen Serie "Seinfeld". Der gegenüber von Jerry (Hauptfigur) wohnende Typ mit zerzausten Haaren und kuriosem Kleidungsstil verhält sich so, als ob sein Hauptwohnsitz Jerrys Appartement wäre - platzt völlig unangemeldet rein, bedient sich an dessen Kühlschrank ... Allein seine bloße Erscheinung zaubert ein Lächeln auf den Lippen, von seiner naiven und dümmlichen Art wollen wir erst gar nicht sprechen.

Fast ein Jahrzehnt lang gab Michael Richards den lustigen Kramer. Danach lief nicht viel beim mittlerweile 66-Jährigen. Seine "The Michael Richards Show" floppte, 2007 sorgte er mit einer rassistischen Hasstirade  "The Laugh Factory" für einen Skandal. Seit 2014 hatte er keinen Job im Filmbiz mehr.

In der Serie "Die wilden Siebziger" sorgt der von seinem Aussehen überzeugte, aber auch etwas unterbelichtete Michael Kelso (Mi.) für die meisten Lacher.

Kelso ist ein Jahr älter als der Rest der Clique. Das kommt davon, dass er die erste Schulklasse wiederholen musste. 

Was aus Kelso-Darsteller Ashton Kutcher geworden ist, weiß inzwischen die ganze Welt. Wer`s immer noch nicht weiß, der soll nach Demi Moore, Mila Kunis oder "Two and Half Men" googeln.

Brad Garrett poses with his award backstage at the 57th annual Prime Time Emmy Awards in Los Angeles September 18, 2005. Negotiations for a ÓRay#212; sp2; spinoff revolving around Garrettñ#241ebegone chae character, Robert Barone, his wife and in-laws

Obwohl Robert vier Jahre älter ist als Ray, verhält er sich wie sein gefühlte zehn Jahre jüngerer Bruder, dessen Naivität in keiner Situation zu übersehen ist. Und das hat nichts damit zu tun, dass er ein Polizist ist.

Garrett schaffte im Gegensatz zu vielen Serienstars den Sprung auf die Kino-Leinwand. Neben seinen Auftritten in Filmen überzeugt der 2,04 m große Schauspieler auch als Synchronsprecher.

In der Serie "Fargo" war er 2015 zu sehen, auch in "Law & Order" ist er mit von der Partie und in dem neuesten Pixar-Werk "Finding Dory" - der Fortsetzung von "Finding Nemo" - leiht er einem Fisch seine Stimme.

Reese (li.) ist der zweitälteste Sohn in der Comedyserie "Malcolm mittendrin". Sein IQ ist deutlich niedriger als der seiner drei Brüder, dafür zeichnet er sich ein rücksichtsloser Raufbold. Sprüche wie "Das kann kein Porno sein, da spielen keine Frauen mit" sind sein Markenzeichen.

Der heute 29 Jahre alte Justin Berfield hat nach "Malcolm mittendrin" auch in der Serie "Sons of Tucson" gespielt, die er auch produziert.

 Derzeit verdient er sein Geld als Chief Creative Officer bei Virgin Produced, einer Tochtergesellschaft der Virgin Group, die Serien und Filme produziert.

Dr. Todd Quinlan läuft stets ärmellos durchs Sacred Heart Hospital, gibt und verlangt von seinen Kollegen andauernd High fives und hat eigentlich nur Sex im Kopf. "The Todd" ist ein ziemlich hirnloser Chirurg in der Serie "Scrubs".

Gespielt wird Todd von Robert Maschio, der sich vor seiner schauspielerischen Karriere einen Namen als Stand-Up-Komiker gemacht hatte. Nach "Scrubs" hat er nun noch kleine Gastrollen in Serien wie "Bones" - mehr aber auch nicht.

Hilary Violet Banks (3. vo. li.) ist die älteste Tochter der Familie Banks und somit eine Cousine von Will Smith in der Serie "Der Prinz von Bel-Air". Die verwöhnte Hilary ist eine richtige Nervensäge, die außer blöden Sprüchen wenig zu bieten hat. 

Karyn Parsons spielt die Cousine von Fresh Prince sechs Staffeln lang. Heute ist die Schauspielerin 48 Jahre alt. Hinter sich hat sie einige Gastauftritte in Serien wie "Melrose Place" und in Kino-Filmen wie "Auf Kriegsfuß mit Major Payne" (Bild), doch der große Erfolg blieb aus.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.