Carla Brunis Tochter erstmals gesichtet

Frankreichs First Lady wollte ihr kürzlich geborenes Kind vor der Öffentlichkeit schützen. Bei einem Arztbesuch entkam sie den Kameras aber nicht.

"Ich werde alles tun, um mein zukünftiges Kind zu schützen, und ich werde es mit größter Entschiedenheit tun", sagte vor einigen Monaten die damals noch schwangere Carla Bruni-Sarkozy im französischen Fernsehen. Bei einem ... ... Kinderarzt-Besuch am Dienstag wurde die Ehefrau von Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy erstmals von Fotografen abgefangen. Das Bild zeigt die ansonsten immer ... ... top gestylte 44-Jährige im Schlabber-Look. In ihren Armen liegt die in eine ... ... Kuscheldecke eingewickelte fünf Monate alte Giulia. Viele Franzosen fragen sich: Ist das rührende Bild von Mutter und Baby Teil des ... ...Präsidenten-Wahlkampfs von Sarkozy? Der aktuelle Amtsinhaber liegt neuesten Umfragen zufolge erstmals vorne. Jedenfalls ist Brunis Vorhaben, ihr ... ... Kind niemals vorzeigen zu wollen, leider gescheitert. Bei ihrem bereits erwähnten TV-Auftritt sagte sie noch, die Entscheidung, sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren, könne nur ein Erwachsener treffen. Das ehemalige Model will aus ihren Fehlern gelernt haben. Es sei "ein großer Fehler" gewesen, dass sie ihren Sohn Aurelien einst mit auf einen Besuch in die jordanische Felsenstadt Petra genommen habe, sagte die frühere Sängerin. "Ich hätte vorhersehen müssen, dass es Fotografen dort geben würde, ich war unvorsichtig." Dass sie ihre Schwangerschaft lange nicht selbst bekanntgegeben habe, gehe wohl auf einen "mütterlichen Reflex" zurück. "Man bekommt kein Kind für die Galerie, und meine Stellung als Frau des Staatschefs hat mich da noch mehr in die Defensive gebracht", sagte die Premiere Dame. Während Bruni noch schwieg, plauderten die Eltern und Schwiegereltern bereits in den Medien darüber. Schlussendlich nahm Frankreichs First nahm die Sache dann doch selbst in die Hand:  Carla Bruni-Sarkozy traf sich in Deauville mit den Gattinnen der am G-8-Kongress teilnehmenden Politiker und präsentierte ihr wachsendes Babybäuchlein. Der Fotobeweis: Die 43-Jährige freut sich über ihre zweite Schwangerschaft. Auch Brunis Mutter Marisa Bruni Tedeschi konnte die Freude über ein weiteres Enkelkind nicht verbergen und gab ein Interview in der Turiner Tageszeitung La Stampa. Doch sie war nicht die einzige, die plauderte. Auch der Vater von Nicolas Sarkozy (56), Pál konnte die frohe Botschaft nicht für sich behalten und bestätigte Frankreichs Gerücht Nummer 1 gegenüber der Bild-Zeitung. Der aus Ungarn stammende Präsidentenvater ist in Frankreich für seine Offenheit bekannt. Der selbst ernannte Frauenheld begann in hohem Alter noch eine Künstlerkarriere. Er malt unter anderem Bilder, in die er Porträts von Nicolas oder Carla einbaut. "Die beiden wollen das Geschlecht vorher nicht wissen, aber ich bin mir sicher, es wird ein Mädchen und schön wie Carla", sagte Nicolas Sarkozys Vater Pal (83) im Gespräch mit der Bild-Zeitung aus. "Ich freu` mich auf mein Enkelkind." Mit dem Geschlecht behielt er Recht. Weniger Gefallen an der Offenheit fand der Sohn: "Sarkozy war wütend, als er hörte, dass sein Vater sich erlaubt hatte, dies ausgerechnet der deutschen Boulevardpresse zu erzählen", schrieb Le Figaro. Doch auch Bruni selbst hatte zuvor die Spekulationen durch mehrere Bemerkungen angeheizt. In einem Interview mit der Zeitung Le Parisien antwortete sie auf die Frage nach einem Baby: "Ich habe den Mund verschlossen, weil ich etwas schützen will". Auf den Fotos, die das Interview begleiteten, hielt sie einen Schal vor ihren Bauch. Zur Eröffnung des Filmfestivals in Cannes reiste sie nicht, obwohl sie im Eröffnungsfilm von Woody Allen eine kleine Nebenrolle hat. Die Absage begründete sie mit "persönlichen Gründen". Außerdem machte Bruni-Sarkozy, die bereits einen neunjährigen Sohn aus einer früheren Beziehung hat, nie einen Hehl aus ihrem Kinderwunsch. "Ich wäre gerne schwanger, aber ich weiß nicht, ob mein Alter mir das erlaubt", sagte sie im März 2009 dem Magazin Figaro Madame. Sarkozy hat drei Söhne aus seinen beiden ersten Ehen. In dem Interview mit Figaro Madame sagte sie weiters: "Wenn es aus biologischen Gründen nicht möglich ist, dann werde ich adoptieren." Die Adoption sei vielleicht die "reinste Form der Mutterschaft".   So abgeklärt klang die schlanke Brünette mit den glatten langen Haaren nicht immer. Vor der Ehe mit Sarkozy, mit dem sie seit Februar 2008 verheiratet ist, machte das Ex-Top-Model durch seine Liebesabenteuer von sich reden. Mit dem britischen Musiker Eric Clapton, seinem Kollegen Mick Jagger, mit Hollywoodstar Kevin Costner und US-Milliardär Donald Trump soll die schwer reiche italienische Industriellentochter Techtelmechtel gehabt haben. "Monogamie langweilt mich fürchterlich", sagte die heute 44-Jährige einmal, die Freunde als "Tigerin" beschreiben. Auch in der Ehe mit Sarkozy soll nicht immer alles glatt gelaufen sein. Vor zwei Jahren kursierten Gerüchte über eine Affäre mit Benjamin Biolay (Bild), die der Sänger mehrmals dementierte. Danach wurde es ruhiger um das glamouröse Präsidentenpaar. Carla widmete sich dem Kampf gegen Analphabetismus und Aids, ihr Mann bildete mehrmals seine Regierung um, boxte die Rentenreform durch und reiste durch die Welt.
(KURIER.at / apa, Lydia Kozich, big, anh, mod) Erstellt am
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