Carla und die Alpha-Männer

Die Sängerin hat ein Faible für Alpha-Männer und obliegt dem Drang, für immer jung auszusehen.

Carla Bruni-Sarkozy (46) ist eine Frau mit ausgeprägtem Faible für Alpha-Tiere. Ihr werden "Amours fous" mit Donald Trump, Mick Jagger, Kevin Costner oder Eric Clapton nachgesagt. Langweilig war ihr nie, als Kind einer reichen italienischen Familie, Top-Model und Sängerin logierte sie stets in der Beletage des Lebens. Dass sie nach ihrem "Job" als Première Dame an der Seite des französischen Ex-Präsidenten Nicolas Sarkozy (59) nicht aus dem Rampenlicht verschwinden würde, ist nur logisch. Also gibt Bruni Freitagabend im Wiener Konzerthaus die Chansonnière, um "kleine französische Lieder" ihres neuen Albums "Little French Songs" zu trällern. "Was mich jetzt interessiert, ist wieder zu singen, meine Musik machen, kleine Konzerte zu geben", kommentiert Bruni diese erste Tournee nach ihrem Gastspiel im Élysée-Palast. Das beschäftigt die Grande Nation nach wie vor und mehr als dem Promi-Couple genehm ist: in Gestalt eines Abhörskandals. Es kursieren Mitschnitte eines Telefonats zwischen Bruni und Sarkozy aus dem Jahr 2011. Sie nahm ihn, damals ja Frankreichs Präsident, wegen seines Salärs auf den Arm: "Ich dachte, einen Typen mit Geld zu heiraten." In einem Eilverfahren fordern sie nun die Löschung der Mitschnitte. Heute wird die gerichtliche Entscheidung erwartet. Die seltsame Wandlung der Bruni
Auch mit ihrer äußeren Wandlung macht Frau Bruni auf sich aufmerksam. Auf der Echo-Verleihung 2013 wurde böse gescherzt, wer denn wohl mehr Botox-Einheiten hinter sich habe - Carla Bruni oder Lana Del Rey. Del Rey fällt erst seit kurzem mit einem seltsam straffen Anlitz auf, Frau Bruni allerdings sah sogar schon einmal maskenhafter aus. Ihren Höhepunkt in Sachen Faltenfreiheit hatte Nicolas Sarkozys Angetraute im Französischen Wahlkampf im Frühjahr 2012. Der amerikanische Hautarzt Dr. Ben Behnam äußerste sich über Bilder von Bruni, die in den letzten zwei Jahren geschossen wurden. "Carla ist über-botoxt. Sie hat eindeutig zuviel machen lassen. Deswegen hat sie einen dauerhaft überraschten Gesichtsausdruck und sieht aus wie ein Eichhörnchen."
  Autsch. So etwas hört ein ehemaliges Supermodel sicher nicht gern, ... ... vor allem eines wie Carla, die als Naturschönheit galt. Viel Make-up hatte sie nie nötig, das als Hippie-Mädchen aus gutem Hause, das sich zu Künstlern und musischen Genüssen hingezogen fühlte. Für viele Jahre war sie das schöne, verrückt-intellektuelle Model. Heute ist sie die künstlich aufgeplustere Frau an Nicolas Sakorzys Seite - auch wenn Bruni seit der Wahlniederlage als Sängerin wieder mehr Auftritte wahrnimmt. Einige deuten ihren Gesichtswechsel als Gesichtsverlust und sind gar persönlich enttäuscht von Bruni - so wie die Amica-Autorin Paulina Czienskowski, die zu der Zeit des Wahlkampfes 2012 schrieb: "Seit Monaten schon ist Madame le Président zentrales Objekt der Presse. Mehr als ihre Tätigkeiten als Première Dame aber, sind es eindeutig ihre maskenhaften Gesichtszüge, die interessieren. So natürlich es mit diesem mechanisch wirkenden Lächeln noch geht, versucht sie die Öffentlichkeit von ihrem Mutter-Glück zu überzeugen. Nichts mehr übrig von Topmodel. Und an die elfengleiche Gestalt mit künstlerischen Neigungen, als die ich sie entdeckte, erinnert auch nur noch wenig" Ihre Liebe zu Botox und Co. - viele vermuten Wangenimplantante und ein Augenbraunenlifting - begann allem Anschein mit der Liebe zu ihrem Nicolas ab dem Jahr 2007. Ganz langsam, aber stetig verminderten sich die kleinen Fältchen der heute 45-Jährigen.

Bild: 2009 Die Argusaugen der Medien bringen auch Supermodels unter Druck.

Bild: 2010 Nachdem Madame Anfang 2012 ins Botox-Fass gefielen schien und auch die Lippen voller als sonst wirkten, zeigt sie sich 2013 endlich wieder mit etwas weicheren Gesichtszügen.

Bild: 2012
  Bruni lässt sich gegenwärtig nicht mehr ganz so stark plätten - Botox und Hyaluronsäure-Behandlungen müssen alle paar Monate wiederholt worden, ansonsten lässt die Wirkung nach - das Ergebnis sieht schon etwas natürlicher aus als noch vor kurzer Zeit. Am besten hat Bruni uns aber ganz ohne gefallen.

Bild: 1998 Und damit sind nicht die Falten sondern das Nervengift gemeint.

Bild: 1998
(KURIER / mich) Erstellt am
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