Brangelina mieten Zug, Pendler müssen warten

Wenn Brad Pitt und Angelina Jolie eine Reise tun, dann ist das ein aufwendiges Unterfangen. Sechs Kinder, Spielzeug, Nannys und Gepäck müssen mit. Die Lösung: Ein Privatzug.

Mit Kind und Kegel ab in den Zug. Was für Kinder ein kleines Abenteuer und für Familien ein schöner Ausflug ist, ist auch für die Superstars Angelina Jolie und Brad Pitt eine feine Sache. Mit einer kleinen Ausnahme: Das Paar und seine Entourage mieteten gleich den ganzen Zug, um von London ins schottische Glasgow zu reisen. Laut Augenzeugen blieben im Londoner Bahnhof "Euston" drei Autos direkt vor dem Zug stehen, aus denen das Glamour-Paar mit ihren sechs Kindern stiegen. Außerdem waren zirka 30 Leute mit ihnen unterwegs. "Normale" Reisende mussten warten. Der Preis für den gemieteten Zug wird auf umgerechnet etwa 50.000 Euro geschätzt. Den Service bieten mehrere britische Eisenbahngesellschaften an. Häufig nutzen Teams mit Profi-Sportlern das Angebot, um zu Auswärtsspielen oder Trainingslagern zu fahren. Laut Virgin Trains werden derartige Züge öfter von Fußballvereinen gemietet. Es komme auf den Klienten an, wie teuer die Miete sei, wie viele Wagons bestellt werden und welche Extrawünsche erfüllt werden müssen. Die Familie trat die Reise an, da Brad Pitt derzeit seinen neuen Film "World War Z" dreht und der nächste Schauplatz nun Glasgow ist. Bisher stand der 47-Jährige in London vor der Kamera. Pitt spielt in der Verfilmung des Science-Fiction-Romans von Max Brooks die Hauptrolle - einen UN-Beauftragten im Kampf gegen Zombies.
(KURIER.at / lyk, apa) Erstellt am
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