Fitness-Lady Fernanda Brandão mit Haubenkoch Robert Letz

© Echomedia/Claudia Prieler

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01/28/2021

Tipps & Tricks von Haubenkoch Robert Letz - da staunt selbst Fernanda Brandão

Was Kochen mit Liebe und Hausverstand zu tun hat, verrät Robert Letz, der jetzt sein Kochbuch "Letz Cook" herausgebracht hat.

von Lisa Trompisch

Kochen habe viel mit Liebe, Hausverstand und der inneren Einstellung zu tun, sei eigentlich ganz leicht und man könne fast nichts falsch machen, außer vielleicht bei den Süßspeisen – wenn man Haubenkoch Robert Letz (54) so zuhört, hat man wirklich das Gefühl, man könne in der Küche einfach alles schaffen.

Seit 38 Jahren schlägt das Herz des gebürtigen Wieners für die Gastronomie, er garte schon im exquisiten Steirereck, köchelte die Gäste im Restaurant Schlosspark Mauerbach ein oder begab sich beim Formel-1-Catering auf die g’schmackige Überholspur.

Jetzt ist sein erstes Kochbuch „Letz Cook“ erschienen, welches er eigentlich schon zum 50er geplant hätte, wie er lachend dem KURIER erzählt. Macht nix, gut Ding braucht halt Weile – und gerade beim Kochen braucht’s auch Zeit.

„Mein Kochbuch ist sehr persönlich und eine kulinarische Reise mit vielen Freunden, Familie und Weggefährten, mit denen ich koche“, sagt er.

„Ich habe versucht, es möglich simpel und einfach zu halten. Ganz nach dem Motto: Die Perfektion des Produkts und die Einfachheit der Zubereitung multiplizieren den Genuss“, so Letz. Nachhaltigkeit sei ihm dabei sehr wichtig.

„Wenn wir jetzt unser Konsumverhalten sinnvoll, nachhaltig und wertschätzend verändern, können wir unseren Kindern und weiteren Generationen eine Welt weitergeben, wie wir sie jetzt erleben“, meint er.

„Ich hatte immer das Gefühl, dass die Leute Angst haben, sie könnten beim Kochen etwas falsch machen. Ich habe daher versucht, durch die einfache Gestaltung meines Kochbuches den Leuten diese Angst zu nehmen, zu zeigen, dass sie das leicht nachkochen können und wie man bewusst einkauft“, so der Haubenkoch.

Und ganz wichtig sind ihm die speziellen Tipps, die er in seinem Buch gibt. „Zum Beispiel, wenn ich jetzt ein ganzes Huhn kaufe, dann kostet mich das weniger, als wenn ich nur die Hühnerbrüste nehme. Und was ich eben aus diesem ganzen Huhn alles machen kann.“

Verwöhnen steht bei ihm an erster Stelle – Kochen sei ja auch ein Zeichen für die Wertschätzung gegenüber seinen Gästen.

„Du bekommst ein Lob, bekommst Anerkennung und hast den Leuten etwas Gutes getan. Das ist das Schöne am Kochen.“ Seine persönlichen Lieblingsrezepte sind übrigens Paprikahenderl mit Nockerln und Branzino in der Salzkruste.

Na dann, „Letz (nach)Cook“.

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