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03/10/2019

Pimp My Chair: Heimische Designer peppen alte Möbel auf

Heimische Designer haben unter der Initiative von Desirée Treichl-Stürgkh ausrangierte Möbel neu adaptiert. Echt lässig!

Ein Koffer, der beschlossen hat als Kasten zu bleiben (Shakkei), fluffige Straußenfedern auf zwei Hockern (Michel Mayer) oder ein Stuhl, der völlig zerlegt und neu bespannt wurde (JC Hoerl).

Designerin Sabine Karner

Zwei Hocker wurden hier zu coolen Tischen umfunktioniert.

Karin Oebster vom Label Kayiko

Ein Stuhl, ein Spiegel und eine Tasse, alles neu arrangiert - und fertig ist der lässige Hingucker.

Marcos Valenzuela von Tiberius

Hocker oder Schemel - auf jedenfall superedel.

Designerin Michel Mayer

Hier wurden echte Straußenfedern verarbeitet.

Martina Müller von Callisti

Zwei echt kultige Hocker im Callisti-Design.

Designerin Anelia Peschev

Die Modemacherin hat einer Lampe ein neues "Kleid" verpasst.

Designer Thomas Kirchgrabner

Hier wurde einem edlen Schminktisch zu neuem Leben verholfen.

Gabriel Baradee vom Label Shakkei

Ein Koffer wurde hier zu einem Schrank umfunktioniert - alles ganz nachhaltig.

Designer Juergen Christian Hoerl

Dieser Stuhl wurde völlig zerlegt, neu zusammengesetzt und bezogen.

Auf die lässige Idee alte Möbel (alle aus den Carla-Second-Handshops der Caritas) mit heimischen Designern zusammen zubringen, kam H.o.m.e.-Herausgeberin Desirée Treichl-Stürgkh. „Ich bin immer wieder zum Mittersteig shoppen gegangen und habe mir einfach für jeden Designer etwas ausgedacht. Zum Beispiel, der Juergen Christian Hoerl kann aus diesem Stuhl etwas ganz besonderes machen oder dieser Schminktisch, der schreit nach Thomas Kirchgrabner und Lena Hoschek. Die Sachen waren vorher wirklich ziemlich schäbig und es ist so toll, was daraus entstanden ist“, erzählt Treichl-Stürkgh im KURIER-Talk.

Bei der Möbelmesse „Homedepot“ im Semperdepot (14. bis 17. März) werden diese Stücke dann perfekt inszeniert und sind per Gebot zu erwerben – das Geld kommt dann wieder der Caritas zugute. Nachhaltigkeit ist überhaupt ein großes Thema momentan, auch in der Möbelbranche.

„Man beschäftigt sich damit, wie hat man damals gearbeitet, sehr handwerklich alles. Die Firmen setzen ganz stak auf, wo kommt das Holze her, wo der Stoff, das Leder, wo wird das produziert. Das finde ich wirklich gut. Das kostete dann halt ein bisschen mehr, ist aber von der Qualität gut und das macht Sinn“, weiß Treichl-Stürkgh.