Dancing-Stars-Jurorin Maria Santner

 

© Kurier/Juerg Christandl

Herrlich ehrlich
11/27/2021

Maria Santner über Dancing Stars, Hochzeitspläne und den Opernball

Die sympathische Dancing-Stars-Jurorin erzählt auch, dass sie sich früher viel mit ihrem Bruder gestritten hat.

von Lisa Trompisch

Sie ist wohl die Entdeckung der aktuellen Staffel Dancing Stars – der Sonnenschein der Jury, Maria Santner (35). Die gebürtige Oberösterreicherin versprühte Woche für Woche gekonnt gute Laune.

„Meine Mama sagt immer, ich war ein unkompliziertes und fröhliches Mädchen und das ist mir Gott sei Dank bis jetzt geblieben. Ich bin einfach eine Frohnatur, hab eine positive Lebenseinstellung. Natürlich gibt’s bei mir auch Phasen, wo man sagt, das fällt einem schwer und das ist eine gewisse Talfahrt. Aber grundsätzlich versuche ich, immer sehr positiv ins Leben zu starten“, erzählt sie in der Sendung „Herrlich ehrlich – Menschen hautnah“.

Die ganze Sendung:

Und nicht nur, dass sie überhaupt als ehemalige teilnehmende Profi-Tänzerin hinter dem Jury-Pult Platz nehmen durfte, sondern auch, dass ihr Herzblatt Marco Angelini (37) ihr live im Ballroom einen Heiratsantrag gemacht hat, sind ihre absoluten Highlights der Show. „Ich war völlig von den Socken. Ich hätte echt nicht damit gerechnet. Es war sehr emotional und ein wunderschöner Moment.“

Aber auch in der Show heiraten, wie 2007 Alice Guschelbauer und Balázs Ekker, möchte sie nicht.

„Der Antrag im Ballroom war echt schön, weil sich da auch so ein Kreis schließt, weil wir uns auch bei Dancing Stars kennen und lieben gelernt haben. Die Hochzeit ist aber etwas, das ganz weit weggehört, finde ich. Wir haben jetzt gesagt, wir lassen einfach mal den Moment wirken und geben uns ein paar Wochen Zeit. Und dann schauen wir, ob wir im kleinen Rahmen heiraten, im großen Rahmen, in Oberösterreich oder in der Steiermark. Da sind wir uns auch noch nicht ganz sicher und wir gehen schön gemütlich die Planung an.“

2014 sind die beiden ja im Ballroom schicksalhaft zusammengespannt worden – sie als Profi, er als Promi.

„Von Anfang an hat die Chemie gepasst. Wir haben irrsinnig gerne Zeit miteinander verbracht. Wir haben sofort gemerkt, dass wir uns auch abseits vom Training sehr gut verstehen. Natürlich haben mit der Zeit auch die Leute draußen mitgekriegt, dass da etwas ist. Und da war auch der erste Beweis des gegenseitigen Vertrauens, dass wir gesagt haben, wir wollen das nicht medial ,verbrennen‘, sondern wir wollen, dass das bis zum Schluss privat bleibt und uns so die Chance geben, dass wir schauen, was nach Dancing Stars ist.“

Viel war danach, denn im September 2020 kam das gemeinsame Töchterchen Antonia auf die Welt. Überhaupt ist Maria ein Familienmensch, mit ihrem Bruder und ihrer Schwägerin führt sie gemeinsam eine Tanzschule in Wels.

Mit ihrem Bruder Christoph hat sie früher auch Turniere bestritten. „Als Kinder und Jugendliche haben wir sehr viel gestritten, diskutiert, uns befetzt“, erzählt sie lachend. „Irgendwann war ein Punkt erreicht, so zwischen 20 und 25, wo wir gesagt haben, es reicht. Wir haben so viel gestritten in der sportlichen Schiene, dass wir jetzt privat und beruflich einfach nicht mehr streiten wollen“, erklärt sie die gute Zusammenarbeit.

Und sollte der Opernball 2022 wirklich stattfinden, werden die beiden wieder bei der Eröffnungs-Choreografie ihre Harmonie beweisen. „Je nachdem, wann er stattfindet, wird es auf jeden Fall eine fulminante Eröffnung geben“, erzählt sie. Und die Debütanten-Paare, die jetzt schon vortanzen waren, werden auch im Fall der Fälle 2023 beim Opernball antanzen dürfen.

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