Schon wieder: Strafbefehl für Jimi Blue Ochsenknecht wegen Zechprellerei in Graz
Jimi Blue Ochsenknecht
Das kommt uns bekannt vor: Aktuell liege ein Strafbefehl gegen Schauspieler Jimi Blue Ochsenknecht vor, weil er 2022 in Grazer Lokalen seine Rechnungen nicht bezahlt habe. Das berichten die deutsche Zeitung Bild sowie die Münchner tz.
Die Zechprellerei in Höhe von mehreren Tausend Euro soll am 28. März 2022 stattgefunden haben. Bei den Lokalen, die Ochsenknecht ohne zu bezahlen verlassen habe, handele es sich um das asiatische Restaurant "Miss Cho" und die Cocktailbar "Katze Katze" in Graz. Der Strafbefehl wegen Betrugs sei vom Amtsgericht München erlassen worden.
Ochsenknecht muss zahlen
Nachdem Ochsenknecht zunächst Einspruch gegen den Strafbefehl eingelegt habe, zog er diesen kurz vor der Verhandlung zurück, wodurch dieser rechtskräftig wurde. Infolgedessen muss er 80 Tagessätze zahlen, deren Höhe im "mittleren zweistelligen" Bereich liegen, so Amtsgericht-Sprecher Martin Swoboda gegenüber der tz. Trotz dieser Vorfälle sei der Schauspieler aber weiterhin nicht vorbestraft.
Auch Ochsenknechts Anwalt meldete sich zu Wort. Er bestätigte der tz den Strafbefehl, betonte aber, dass dieser "schon vor über einem Jahr abgeschlossen" worden sei. Und weiter: "Aufgrund einer fehlerhaften Zustellung legten wir rein vorsorglich gegen den damals unbekannten Strafbefehl zur Prüfung Rechtsmittel ein." Die Rechnungen seien bereits beglichen. "Der Strafbefehl wurde nun akzeptiert, um die Verantwortung zu übernehmen und einen Schlussstrich zu ziehen."
Schon 2025 wegen unbezahlter Rechnungen verurteilt
Schon vergangenes Jahr kam der Schauspieler in Österreich mit der Justiz in Konflikt. Der damals 33-Jährige war wegen einer unbezahlten Hotelrechnung Ende Juni 2025 am Hamburger Flughafen vorläufig festgenommen und in Untersuchungshaft genommen worden. Im Juli wurde er in einem mehrtägigen Transport mit Zwischenstopps in verschiedenen Gefängnissen nach Innsbruck überstellt, wo er gegen Kaution in Höhe von 15.000 Euro freigelassen wurde, allerdings durfte er Österreich vorerst nicht verlassen.
Wegen der jahrelang offenen Rechnung eines Tiroler Hotels stand Ochsenknecht am 22. August wegen mutmaßlichen schweren Betrugs in Innsbruck vor Gericht. Ihm wurde eine Geldbuße über 18.000 Euro auferlegt.
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