Jimi Blue Ochsenknecht: Statement zu Strafbefehl wegen Zechprellerei in Graz
Das kommt uns bekannt vor: Aktuell liegt ein Strafbefehl gegen Schauspieler Jimi Blue Ochsenknecht vor, weil er 2022 in Grazer Lokalen seine Rechnungen nicht bezahlt habe. Das berichten die deutsche Zeitung Bild sowie die Münchner tz.
Die Zechprellerei in Höhe von knapp 2.000 Euro soll am 28. März 2022 stattgefunden haben. Bei den Lokalen, die Ochsenknecht ohne zu bezahlen verlassen hatte, handelt es sich um das asiatische Restaurant "Miss Cho" und die Cocktailbar "Katze Katze" in Graz. Der Strafbefehl wegen Betrugs ist vom Amtsgericht München erlassen worden.
Ochsenknecht muss zahlen
Nachdem Ochsenknecht zunächst Einspruch gegen den Strafbefehl eingelegt hatte, zog er diesen kurz vor der Verhandlung zurück, wodurch dieser nun rechtskräftig wurde. Infolgedessen muss er 80 Tagessätze zahlen, deren Höhe im "mittleren zweistelligen" Bereich liegen, so Amtsgericht-Sprecher Martin Swoboda gegenüber der tz. Trotz dieser Vorfälle ist der Schauspieler aber weiterhin nicht vorbestraft.
Auch Ochsenknechts Anwalt meldete sich zu Wort. Er bestätigte der tz den Strafbefehl, betonte aber, dass dieser "schon vor über einem Jahr abgeschlossen" worden sei. Und weiter: "Aufgrund einer fehlerhaften Zustellung legten wir rein vorsorglich gegen den damals unbekannten Strafbefehl zur Prüfung Rechtsmittel ein." Die Rechnungen seien bereits beglichen, so der Anwalt. "Der Strafbefehl wurde nun akzeptiert, um die Verantwortung zu übernehmen und einen Schlussstrich zu ziehen."
"Versuche seit letztem Jahr, alles richtig zu machen"
Ochsenknecht selbst veröffentlichte zwei (zeitlich begrenzt aufrufbare) Instagram-Stories, in denen er aufgebracht zu den neuen Schlagzeilen Stellung nimmt. "Wenn ihr schon Artikel schreibt über Sachen aus meiner Vergangenheit, dann schreibt bitte dazu, dass ich die Rechnungen beglichen habe. Das wäre nicht schlecht (…) Das ist einfach uncool", so Ochenknecht in der Videobotschaft. "Außerdem checke ich nicht, wen es da draußen interessieren sollte, über eine 1.900-Euro-Rechnung zu schreiben, die schon längst beglichen ist."
Er betont auch: "Ich habe früher nicht alles richtig gemacht. Deswegen habe ich den Einspruch zurückgenommen, ich habe gesagt,: 'Ich bin schuld', habe mich entschuldigt und nehme die Schuld auf mich, aber versuche seit letztem Jahr, alles richtig zu machen, besser zu machen. Ich arbeite charakterlich, beruflich und finanziell an mir. Ich habe alles abgezahlt in kürzester Zeit."
Schon 2025 wegen unbezahlter Rechnungen verurteilt
Schon vergangenes Jahr kam der Schauspieler in Österreich mit der Justiz in Konflikt. Der damals 33-Jährige war wegen einer unbezahlten Hotelrechnung Ende Juni 2025 am Hamburger Flughafen vorläufig festgenommen und in Untersuchungshaft genommen worden. Im Juli wurde er in einem mehrtägigen Transport mit Zwischenstopps in verschiedenen Gefängnissen nach Innsbruck überstellt, wo er gegen Kaution in Höhe von 15.000 Euro freigelassen wurde, allerdings durfte er Österreich vorerst nicht verlassen.
Wegen der jahrelang offenen Rechnung eines Tiroler Hotels stand Ochsenknecht am 22. August wegen mutmaßlichen schweren Betrugs in Innsbruck vor Gericht. Ihm wurde eine Geldbuße über 18.000 Euro auferlegt.
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