Autorin Janina Lebiszczak begibt sich auf die Spuren von Wiens Katzen
Janina Lebiszczak
Wien aus der Perspektive seiner Samtpfoten - das ist das Konzept von Janina Lebiszczaks neuem Buch "Miezen im Mezzanin – Ein Wiener Stadtporträt in 23 Katzen".
Darin werden die Geschichten von Stallkatzen in historischen Institutionen über Laden-, Friseur-, Kirchen- und Atelierkatzen bis hin zu tierischen Begleitern in sozialen Einrichtungen erzählt. Auch die der beiden Therapie-Katzen Jonathan und Fuchur, die schwerkranken Kindern und ihre Familien begleiten.
Statt eine prominent besetzten Buchpräsentation auszurichten, entschieden sich die Autorin und der Molden Verlag lieber, 1.000 Euro an das Kinderhospiz Lichtblickhof zu spenden.
"Mir war völlig neu, dass auch Katzen am Lichtblickhof therapeutisch tätig sind. Als ich auf die Arbeit von Roswitha, Renate und natürlich auf Jonathan und Fuchur gestoßen bin, hat mich das tief beeindruckt – schon beim Interview flossen Tränen der Rührung", so die Autorin.
"Ich freue mich sehr, statt einer klassischen Presse- oder Promi-Party mit Sekt und Brötchen etwas im größeren Sinne Sinnvolles tun zu können", so Lebiszczak, denn gerade in der palliativen Begleitung seien Tiere unverzichtbar, wie Lichtblickhof-Gründerin Roswitha Zink erklärt.
"Pferde tragen uns. Katzen können von uns getragen werden – sie vermitteln Kindern Eigenständigkeit und ein Gefühl von Kontrolle."
Bei der Spendenübergabe am Lichtblickhof waren neben Mitarbeitenden und tierischen Therapeuten auch Unterstützerinnen und Unterstützer aus dem Umfeld des Buches anwesend, wie zum Beispiel Tierexpertin Maggie Entenfellner, Hutdesignerin Niki Osl oder Moderatorin Birgit Fenderl.
Wer jetzt ebenfalls spenden möchte, findet alle Infos hier: https://lichtblickhof.at
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