Moderatorin Arabella Kiesbauer

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Stars Austropromis
04/02/2021

Arabella Kiesbauer über Starmania und ihre Rituale vor der Show

Die "Starmania 21"-Moderatorin hat zwar schon eine ROMY, aber für eine zweite wäre in ihrem Arbeitszimmer noch genug Platz.

von Lisa Trompisch

Ob „Masked Singer Austria“ auf Puls4, „Bauer sucht Frau“ auf ATV oder eben jetzt „Starmania 21“ im ORFArabella Kiesbauer (51) ist eine Moderationsallzweckwaffe und vielseitig einsetzbar. „Letztendlich glaube ich, suchen die Sender einfach die optimale Besetzung für die jeweilige Show und da dürfte ich anscheinend ganz gut passen“, so die sympathische Wienerin im KURIER-Gespräch.

2003 hat sie schon einmal eine ROMY (Spezialpreis der Jury) gewonnen – just für „Starmania“, jetzt ist sie wieder nominiert. „Ich habe meine ROMY auch schon abfotografiert und einen Votingaufruf auf Instagram gestellt und hab’ gesagt, sie schaut schon ganz gut bei mir zu Hause aus, aber sie ist halt schon eine etwas ältere Dame und eine etwas Jüngere würde da sehr gut dazu passen“, meint sie lachend.

Platz dafür würde sie im Arbeitszimmer finden. „Als Motivation, wenn ich mir die Haare raufe, dann kann ich auf die ROMY schauen und daran denken, wofür sich das Arbeiten lohnt.“

Emotionen gehören dazu

Als „Mama Starmania“ steht sie den jungen Sängerinnen und Sängern mit Rat und Tat zur Seite, führt gewohnt souverän durch die Show, auch wenn’s einmal richtig emotional wird. „Emotionen gehören dazu. Ich finde auch nicht, dass man sich derer schämen muss. Ich bin selber ein sehr emotionaler Mensch. Ich versuche einfach, mit meiner Ausstrahlung und positiven Vibes, die ich auf die Bühne mitbringe, die Kandidatinnen und Kandidaten zu stärken, und versuche auch, die richtigen Worte zu finden“, so die Moderatorin, deren Kinder Nika (13) und Neo (10) auch schon Starmania-Fans sind.

„Die beiden sind da sehr aufmerksam. Meine Tochter macht ganz analytisch Listen. Wie die Kandidaten heißen und Stichworte, was sie in den Zuspielungen aufgeschnappt hat, dann, was sie gesungen haben, die Bewertung der Jury und dann ihre eigenen Wertungen, wie sie gevotet hätten. Und das wird am Samstag beim Frühstück immer kommentiert und diskutiert“, erzählt Kiesbauer, die auch schon den Song Contest und den Opernball im ORF moderiert hat.

Die Vielfalt reizt

„Ich habe wirklich viel gemacht im Fernsehen und ganz unterschiedliche Sachen. Ich könnte aber nicht sagen, was mir am meisten Spaß macht. Ich glaube, es ist eher die Vielfalt, die mich reizt. Insofern bin ich offen für Dinge, die da noch kommen.“

Schon bei der allerersten Staffel "Starmania" war sie mit dabei. Was sich seit damals alles getan hat, hat sie dem KURIER verraten. „Es hat sich, glaube ich, auf Kandidatenseite einiges geändert. Es gibt ja mittlerweile Social Media. Gerade die jungen Leute haben da als ‚Digital Natives‘ oft einen ganz selbstverständlichen Umgang damit, auch, was die Art betrifft, sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Das ist ein großer Unterschied zu damals. Natürlich auch die Art und Weise, wie das mit der Fernsehsendung verknüpft wird. Die Fans schauen sich die Sendung an und haben das Handy daneben liegen und sind auch während der Sendung ununterbrochen am Kommunizieren“, meint die Moderatorin, die auch ein Ritual vor jedem Auftritt hat.

„Was ich auf jeden Fall immer mache, so die letzten 10, 15 Sekunden bevor ich auf die Bühne gehe: Ich bekreuzige mich und lege die Hände zusammen und bitte noch mal um Unterstützung von denen da oben. Auf dass sie mit mir sind.“

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