Auch Kardashians Vogue-Interview sorgt für Unmut

Nach dem Cover sorgt auch das eigenartige Interview, das Kardashian mit der Vogue führte, für Kritik.

Dass nach Veröffentlichung des Kardashian-Titelbildes auf der US-Vogue ein Shitstorm gegen Magazin-Chefin Wintour und Kim Kardashian hereinbrach, ist bekannt. Jetzt wundert sich aber auch noch alle Welt über die eigenartigen Aussagen von Kim im Modemagazin. Eigentlich sollte Baby North West nicht für Medienaufmerksamkeit missbraucht werden. Doch Kims frühere Pläne hat sie offenbar schon über Bord geworfen. In der Vogue gibt's North in Großaufnahme. Dazu gesteht das Reality-Sternchen: "Ich mache jede Menge Fotos von ihr und ziehe ihr auch gerne viele verschiedene Sachen an." Dem nicht genug, erklärt Kardashian : "Ich lege ihr Kanyes Ketten um den Hals und lasse sie eine kleine Louis Vuitton-Handtasche tragen. Das sieht so witzig aus." Wie leicht man Kim aber auch amüsieren kann. Leser der Vogue reagieren mehrheitlich wütend auf solch krude Statements: "Wenn ich so ein hirnloses Gequatsche wie dieses hören will, könnte ich Kims komische Reality-Show gucken. Dass sie einen jetzt bis in die Vogue verfolgt, lässt mich am Verstand einiger Moderedakteure zweifeln." So haben sich das Kim Kardashian, Kanye West und Vogue-Chefin Anna Wintour wohl nicht vorgestellt. Auf Twitter brach am Wochenende schon ein wahrer Shitstorm über das neue Cover des Hochglanzmagazins herein. Kim freute sich ziemlich alleine über diese Tatsache: "Ein Traum wird wahr!!! Danke @VogueMagazine für dieses Cover! O M GGGGGG!!! Ich bekomme keine Luft mehr", twitterte Kim Kardashian. Für das April-Cover wurde die 33-Jährige zusammen mit ihrem Verlobten Kanye West von Starfotografin Annie Leibovitz fotografiert. Jahrelang hatte das Reality-Sternchen versucht, auf das Cover der Modebibel zu kommen. Mit ihrer Begeisterung offenbar ziemlich alleine da: Unter dem Hashtag #BoycottVogue machen viele Leserinnen ihrem Ärger über das Cover auf Twitter Luft. "Ich kann nicht glauben, dass die Vogue sowas auf ihrem Cover bringt. Die Vogue hat Klasse gegen Trash getauscht", oder "Kim K auf dem Cover? Was für ein Witz. Toll gemacht Anna, du hast gerade mit einem Streich die Marke erledigt", ist dort zu lesen. Selbst Hollywood-Stars können sich nicht mehr zurückhalten: Sarah Michelle Gellar verkündete per Twitter sogar, dass sie ihr Vogue-Abo kündigt und fragt, wer es ihr gleichtut. Die Schauspieler James Franco und Seth Rogen machten sich über das Bild lustig, indem sie ein Meme bastelten und ihre Köpfe auf die des Paares setzten: pic.twitter.com/V01bdo2HU4 Die Begründung für die Entscheidung des Covers ist übrigens in Anna Wintours Editorial der Ausgabe zu finden: Das Titelbild sei die eigene Idee der Vogue gewesen, West und Kardashian würden eben derzeit die Kultur prägen. Leicht hatte es sich Wintour mit dem Kardashian Cover nicht gemacht. Immer wieder soll sie Kim eine Abfuhr erteilt haben, sogar auf ihre Modeparty, der MET Gala war sie nicht eingeladen. Reality-Stars waren nicht erwünscht - bis Kim sich mit Rapper und Modefuzi Kanye West verlobte. Ein Freund von Wintour. Jetzt hat sich die Chefin der US-Vogue also doch überreden lassen, den beiden ein Titelbild zu gewähren. Dabei fand Anna Wintour vor kurzer Zeit sogar noch Victoria Beckham zu trashig für ihre Modebibel. Zuvor sorgten Gerüchte über den Ehevertrag für Schlagzeilen über Kim: Laut Quellen soll Kim Kardashian "nur" eine Million Dollar pro Ehejahr mit Rapper Kayne West bekommen. Der Vertrag wurde angeblich ohne vorangegangene Streitereien unterschrieben, auch wenn Kim im Falle einer Scheidung nicht superreich endet. Das gemeinsame Haus und den geschenkten Schmuck dürfe sie im Fall einer Trennung aber zumindest behalten, so Berichte. Das Reality-Sternchen ist selbst ganz gut bei Kasse und hat ein geschätztes Vermögen von 40 Millionen Dollar. Allerdings wird ihr extreme Geldgier nachgesagt, was der bezahlte Opernballbesuch um angebliche 250.000 Euro etwas unterschreicht. West ist als Rapper sehr erfolgreich und soll an die 100 Millionen schwer sein. Probleme bei Hochzeit
Ganz so prollig wie sie sonst sind, wollen die beiden ihre Hochzeit nicht angehen. "Je genauer wir planen, desto mehr erkennen wir, dass wir eine kleinere und intimere Feier wollen als die Leute sich vielleicht vorstellen", so Kim in einer Talk-Show. In Frankreich werde die Hochzeit definitiv stattfinden und zwar noch heuer - Gerüchten zufolge am 24. Mai. Einziges Problem: Wests bevorzugter Trauzeuge ist sein Kumpel Jay-Z. Allerdings soll sich der und auch seine Frau Beyonce strikt weigern, bei der Hochzeit dabei zu sein, wenn diese für Kardashians Reality-Show gefilmt wird. Opernball-Brösel
Vom Opernball will Rapper Kanye West nichts mehr wissen. Der Verlobte von Kim Kardashian war laut Radar Online bestürzt darüber was sich in Wien abspielte, als Kim als Stargast auf dem Ball weilte. West hat dem Reality-Sternchen nach dem "Desaster" mit Richard Lugner laut dem Onlineportal sogar verboten, in Zukunft "Bezahl-Dates" anzunehmen. "Er wurde extrem wütend, als Kim ihm erzählte, dass jemand ihr gegenüber das Wort 'Nigga' benutzt hat und sich einer der Gäste für sie schwarz bemalte. Er empfahl ihr, sofort und ohne weiteren Kommentar zu verschwinden", erzählte eine Quelle dem Online-Dienst. Offenbar telefonierte Kim Kardashian mit ihrem Verlobten am Opernball und fragte West um Rat. Das It-Girl dürfe in Zukunft keinerlei solche Einladungen mehr annehmen. "Wie viel Geld braucht sie noch? Es schadet ihrer Marke, wenn sie sich zu solchen Partys einladen lässt", so der Insider. Zur Info für die anonyme Quelle: Kim Karashian ist mit einem selbstgedrehten Porno und einer trahsigen Reality-Show bekannt geworden. Wie soll sie ihrer Marke schaden? Was passiert ist
Kim Kardashians früher Abzug vom Opernball hatte einen Grund: Laut TMZ verschaffte sich ein Unbekannter - wir wissen: es war Puls 4 Moderator und Komiker Chris Stephan -  Zugang zu dem It-Girl. Jedes Jahr erlaubt er sich Scherze mit Opernballgästen. Kardashian war geschockt und suchte schleunigst das Weite. Allerdings blieb sie noch auf dem Ball bis es zu einem weiteren Zwischenfall kam. Im ORF-Interview antwortete Oliver Pocher auf die Frage, ob er mit Kim Kardashian tanzen würde: "Wir warten auf 'Niggas in Vienna'." Die Aussage ist eine Anspielung auf den Hit "Niggas in Paris" von Jay-Z und Kims Verlobten Kanye West . Nach diesem Sager suchte Kim zweimal den Blickkontakt zur Mutter. Für die 33-Jährige dürfte das zu viel gewesen sein – empört soll sie den Ball verlassen haben. Nachzuhören in der TV-Thek. Puls-4-Moderator und Stand-up-Comedian Chris Stephan entschuldigte sich danach via Facebook-Auftritt: "Es tut mir unheimlich leid, dass die Geschichte so in die Hose ging und komplett falsch verstanden wurde. Ich bin selbst Araber, geboren in Österreich! Ich wollte mit dieser Aktion in keinster Weise rassistisch sein und entschuldige mich nochmals dafür bei allen, die sich angegriffen gefühlt haben!" Und auch Gastgeber Richard Lugner bekommt in amerikanischen Medien sein Fett weg: Seine Beschwerden darüber, dass Kim sich nicht an sein Programm gehalten habe, kommen bei den Amis gar nicht gut an. Er wollte mit ihr alleine sein, habe sie fest angefasst, soll Kardashian den US-Medien berichtet haben. "Kim muss froh sein, dass der Ball vorbei ist", schreibt etwa HollywoodLife.com. Außerdem berichtet das Onlineportal: "Sie sagte ihren Leuten, Lugner wäre aggressiv, habe sie machmal angefasst und gebeten, die Security zu lockern." Lugner beschwert sich über Kim
Am Abend hatte sich der Baumeister beschwert, dass Kim äußerst kompliziert sie. Er musste mit Nina Bruckner und Freunden alleine zu Abend essen. Sein Gast Kim Kardashian erschien nicht zum Abendessen ins Grand Hotel. Begründung: Sie wollte ihr Baby stillen. Auch das Fotoshooting sagte sie ab. Schon am Nachmittag gab es Brösel mit dem Reality-Star: Die Autogrammstunde von in der Wiener Lugner City wurde nach weniger als fünf Minuten beendet. Aus "Sicherheitsgründen" brach das It-Girl das traditionelle Zusammentreffen mit Fans ab. Unter heftigen Buh-Rufen der zahlreichen Anwesenden und vollkommen abgeschirmt von Sicherheitsleuten wurde sie schließlich zur Limousine gebracht. "Ich weiß auch nicht, was da los ist, aber offenbar ist es vorbei", wunderte sich noch der Moderator. Einen erkennbaren Grund für den Abbruch gab es nicht. Dabei hatte alles friedlich begonnen: Gemeinsam mit ihrer Mutter kam Kim Kardashian in der Lugner City an. Bei der Pressekonferenz schwärmte sie noch vom Ball: "Ich fühle mich sehr geehrt, zu diesem außergewöhnlichen Event eingeladen zu sein“, erklärte sie. Im Vorfeld hatte sie sich mit Fotos informiert. "Ich bin so aufgeregt." Ihre Aufregung wird der Reality Star auch mit ihren Fans rund um den Globus teilen – Kardashian versprach jede Menge Tweets und Instagram-Fotos. Ihren Gastgeber bezeichnete die Schauspielerin als "amazing". "Er ist so liebenswürdig und ein guter Gastgeber", erklärte sie. Für den Ball wird sich Kardashian in eine hellpink-schwarze Robe werfen. "Das ist eine Farbe, die ich schon lange nicht mehr getragen habe." Immerhin ist sie noch in Besitz all ihrer Sachen, ihrer Mutter kam während des Fluges einiges abhanden. "Sie haben alle ihre Koffer durchwühlt, wir sind sehr traurig", sagte das It-Girl. Vor der Autogrammstunde hatte Kanye Wests Verlobte schon vereinzelt Autogramme gegeben. Doch dann war der Trubel offenbar zu groß. Nach dem Abbruch zogen die vor allem weiblichen Fans enttäuscht ab. Und es kommt noch dicker: Viel mehr Präsenz als bei der Presskonferenz kann sich Lugner nicht erwarten. Tanzen wird die 33-Jährige am Opernball nicht.
  "Ich bin überhaupt kein Tanzexperte, bitte verurteilt mich nicht", meinte Kardashian. Das Tanzen wird Kris Jenner übernehmen, Kim freut sich auf das Zuschauen. Miss World kommt nicht
Ivian Sarcos, Miss World 2011 und geplanter Opernballgast von Richard Lugner, wird den Ball am Abend definitiv nicht besuchen. "Sie hat den Flug verpasst und ihre Managerin in Wien konnte keinen anderen organisieren", sagte der Baumeister der APA. Dementsprechend wird es auch keine Termine mit Sarcos in den kommenden Tagen geben. Lugners Hauptgast, Kim Kardashian, sollte den Ball hingegen planmäßig besuchen. Schon am ersten Abend durchkreuzte Kardashian Lugners Pläne: Ihre Ankündigung, sie wolle ein Schnitzerl in Wien probieren, machte sie ohne Gastgeber wahr. Mit ihrer Mutter ging es Mittwochabend - ohne Richard Lugner - ins Restaurant Figlmüller. Dort gab es neben Schnitzel auch Apfelstrudel für die US-Ladys, die eigentlich den Tag mit Kalorienzählen verbringen. Kim Kardashian trug erneut ihr Lieblingsstück, einen Kamelhaarmantel von Max Mara, Mama Kris bevorzugte Nerz. Von Thomas Figlmüller gab's zum Abschluss ein Kochbuch für Miss Jenner. Am Mittwochnachmittag wurde Kim Kardashian von Richard Lugner schon sehnsüchtig erwartet, um 16:30 Uhr war es soweit. Sein Opernball-Stargast ist in Wien gelandet. Äußerst nett sei sie, so Mörtel. Es habe überhaupt keine Probleme gegeben. "Sie ist absolut freundlich, alles passt", erklärte Lugner. Mit einer 13-köpfigen Entourage und ihrer Mutter Kris Jenner (re. im Bild) landete sie am Flughafen Wien. Ein schwarz-pinkes Kleid werde sie am Ball tragen, erzählte die 33-Jährige dem Baumeister. In der Limousine, die sie abholte und ins Grand Hotel brachte, herrschte ein von Kardashian auferlegtes Alkoholverbot. Nur originalverschlossenes Mineralwasser durfte es im Auto geben. Mit ihrem Gastgeber wollte sie nicht im selben Auto ins Hotel fahren. Die Damen hatten offenbar vor ihrem Ball-Auftritt viel zu tun. Miss Kardashian hat es etwas zu gut gemeint mit dem Aufputzen für den Opernball. Am Dienstag weilte sie noch mit ihrem Verlobten Kanye West in New York, wo Kim ihr extrem gestrafftes Antlitz präsentierte. Wirklich natürlich sieht ihr erschrockenes Gesicht nun nicht mehr aus.
  Ihre Sucht nach Makellosigkeit hat ein fratzenhaftes Gesicht hervorgebracht. Erst vor einigen Tagen dürfte sie der Übermut in Sachen Faltenfreiheit gepackt haben - ob der Grund dafür der Opernball-Besuch war? Ihr Gastgeber Richard Lugner ließ sich jedenfalls auch eine Ration Botox spritzen, um für den Ball fesch zu sein. In ihrer Reality-Show zeigte Kim erst vor kurzem, wie sie mit Laserbehandlungen ihre Dehnungsstreifen an den Brüsten bekämpft. Tochter North ist acht Monate alt. Bei ihren Sonderwünschen zeigte sich Kardashian bisher überraschend einfach. Ihr einziges Begehren war ein zweites Baby-Bett. "Eines in ihrem Zimmer und eines in dem von der Nanny. Sonst will sie eigentlich nichts", erzählte Lugner. Ganz angetan war der Baumeister indes von der Mutter von Kardashian, Kris Jenner. "Für die müssen wir unbedingt etwas planen. Haben Sie die schon gesehen? Sehr apart, sehr fesch."
(KURIER / mich, ege) Erstellt am
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