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22.06.2017

Jolie: Mitgenommen bei Auftritt in Afrika

Beim Besuch einer Flüchtlingsunterkunft in Nairobi traf Jolie Opfer von sexueller Gewalt.

Jolie: Mitgenommen bei Auftritt in Afrika

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Wie berichtet, ist Angelina Jolie am amerikanischen Vatertag zusammen mit ihren sechs Kindern nach Äthiopien gereist, wo sie laut Hollywood Life in Zaharas Heimatland deren Adoptionstag feierte. Doch Jolie wäre nicht Jolie, wenn sie den Familienausflug nicht für humanitäre Zwecke nutzen würde.

In ihrer Funktion als UNHCR-Sonderbeauftragte besuchte die Schauspielerin die kenianische Hauptstadt Nairobi, um dort auf das Schicksal von jungen Frauen und Mädchen aufmerksam zu machen.

Pünktlich zum Weltflüchtlingstag forderte die sechsfache Mutter mehr Unterstützung für geflüchtete Mädchen.

"Sie mussten nicht nur vor extremer Gewalt und Verfolgung fliehen, sie haben auch alles verloren und mussten den Tod ihrer Familienmitglieder mitansehen", sagte sie bei einem Besuch einer Unterkunft für unbegleitete Flüchtlingsmädchen.

"Sie mussten auch so viel Missbrauch, Intoleranz und Elend erleiden", sagte sie weiter.

Jolie ist Botschafterin des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR. Sie traf sich mit rund 20 Geflüchteten, die nach UN-Angaben alle Opfer von sexueller oder geschlechtsspezifischer Gewalt sind. In Kenia leben laut Vereinten Nationen rund 490.000 Flüchtlinge aus Somalia, dem Südsudan, dem Kongo, Burundi und anderen Ländern in der Region.

Jolie selbst hat einen persönlichen Bezug zu Afrika. Denn nicht nur Adoptivtochter Zahara stammt aus Äthiopien, ihre elfjährige Tochter Shiloh kam 2006 in Namibia zur Welt. "Shiloh wurde dort geboren, also spürt sie eine sehr starke Verbindung zu dem Kontinent und sie liebt Äthiopien", so ein Insider.

Bei ihrer Rede zeigte sich Jolie sehr emotional. Und auch sonst wirkte die Schauspielerin - dank ungewohnt aufgequollenem Gesicht - etwas mitgenommen aus.

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