Chris Froome ließ der Konkurrenz am Dienstag keine Chance.

© REUTERS/ERIC GAILLARD

Radsport
07/15/2015

"Zu stark, um sauber zu sein?"

Lance Armstrong lässt mit Dopingandeutungen in Richtung Christopher Froome aufhorchen.

Mit Dopingandeutungen in Richtung Spitzenreiter Christopher Froome hat der frühere Dauerbetrüger Lance Armstrong die Tour de France einmal mehr provoziert. "Froome/Porte/Sky sind sehr stark. Zu stark, um sauber zu sein? Fragt mich nicht. Ich habe keine Indizien", twitterte Armstrong nach dem famosen Sieg des Briten auf der ersten Berg-Etappe nach La Pierre-Saint-Michel.

Armstrong, der ab Donnerstag an einem Charity-Rennen im Dunstkreis der Frankreich-Rundfahrt teilnimmt, ruderte kurz darauf ein wenig zurück. "Ich beschuldige keinen, das Gegenteil ist der Fall. Ich bin daran nicht interessiert und habe auch nicht die Glaubwürdigkeit dafür", ergänzte der lebenslang gesperrte Texaner, dessen sieben Toursiege von 1999 bis 2005 aberkannt wurden.

Von Donnerstag an nimmt Armstrong auf Einladung des früheren Profifußballers Geoff Thomas an dessen Charity-Rennen teil. Der Brite hatte wie Armstrong den Krebs besiegt und sammelt Geld für seine Stiftung. Zusammen mit Amateurfahrern fahren sie einen Tag früher als das Feld der Tour die Etappen in Frankreich ab.

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