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27.11.2018

Verdacht auf Nasenbeinbruch bei Skispringerin Iraschko-Stolz

Beim Training in Lillehammer stürzte Iraschko-Stolz schwer. Ein Start beim Weltcup-Auftakt ist aber nicht ausgeschlossen.

Skispringerin Daniela Iraschko-Stolz hat sich am Montagnachmittag beim einem Sturz im Trainingskurs in Lillehammer eine Nasenverletzung zugezogen. Es besteht Verdacht auf Nasenbeinbruch, wegen der starken Schwellung konnte aber noch kein Röntgen durchgeführt werden, eine genaue Diagnose sei derzeit noch nicht möglich, teilte der Österreichische Skiverband mit.

Demnach schlug die 35-jährige Iraschko-Stolz nach der Landung kopfüber im Auslauf des Lysgardsbakken auf und klagte auch über Schmerzen im rechten Knie. Im Krankenhaus in Lillehammer wurde eine schwerere Knieverletzung ausgeschlossen, auch die Bänder im Gelenk seien nicht beeinträchtigt. Einen Start beim Weltcup-Auftakt am kommenden Wochenende in Lillehammer ließ die Olympia-Silbermedaillengewinnerin von Sotschi 2014 und Weltmeisterin von 2011 vorerst offen.

"Wir müssen schauen, wie sich die Schmerzen in den nächsten Tagen entwickeln. Erst dann können wir sagen, ob ein Antreten beim Auftakt möglich und sinnvoll ist", wurde Damen-Cheftrainer Harald Rodlauer in der ÖSV-Aussendung zitiert. Sollten die Schmerzen es zulassen, sei aus Sicht der Ärzte auch bei einem Nasenbeinbruch das Antreten möglich.