Luge World Championships in Koenigssee

© EPA / LUKAS BARTH-TUTTAS

Sport Wintersport
02/06/2021

Rodeln: Gleirscher gewann Finale, Kristall für Steu/Koller

Nico Gleirscher jubelte über seinen ersten Weltcupsieg im Einsitzer. Thomas Steu/Lorenz Koller sicherten sich die dritte Weltcup-Kristallkugel.

Der Tiroler Nico Gleirscher hat eine Woche nach Gold im WM-Sprint beim Saisonfinale seinen ersten Weltcupsieg im Rodel-Einsitzer gefeiert. Der 23-Jährige triumphierte am Samstag in St. Moritz vor den Deutschen Max Langenhan und Felix Loch. Die Doppelsitzer Thomas Steu/Lorenz Koller sicherten sich als Siebente auch die dritte Weltcup-Kristallkugel. Am Sonntag folgen noch das Frauenrennen und die Teamstaffel.

Nico Gleirscher gewann im Natureiskanal nach Halbzeitführung bei schwierigen Warmwetterbedingungen 0,060 Sekunden vor Langenhan. Saisondominator Loch hatte 0,074 Sekunden Rückstand auf Gleirscher, der in der dieser Saison als Zweiter in Winterberg seinen ersten Podestplatz geholt hatte. "Einfach cool, es nach dem WM-Titel so zu bestätigen, ist gewaltig", freute sich Gleirscher. Es sei wegen der warmen Witterung nicht einfach gewesen. "Aber wir haben das richtige Setup erwischt."

Rodeln: Weltmeisterschaft

Dritte Kugel für Steu/Koller

Durch den Sieg sicherte er sich hinter Loch und Johannes Ludwig noch Platz drei im Gesamtweltcup, dafür gab es eine kleine Kristallkugel. "Das hatte ich gar nicht im Blick, jetzt habe ich auch noch eine lässige Kugel." Sein Bruder David Gleirscher stürzte im zweiten Lauf, der WM-Dritte fuhr danach als 32. noch ins Ziel und blieb unverletzt. Ex-Weltmeister Wolfgang Kindl landete als zweitbester Österreicher an der siebenten Stelle.

Steu/Koller holten nach den bereits zuvor fixierten Erfolgen im Gesamt- und Sprintweltcup auch noch die kleine Kugel in der klassischen Disziplin, weil die deutschen Weltmeister Toni Eggert/Sascha Benecken nur Vierte wurden. "Das war eine richtig coole Saison, wir freuen uns riesig", betonte Steu. Für einen besseren Platz in St. Moritz sei der Start zu langsam gewesen, erklärten die vierfachen Saisonsieger. Man habe sich auf dieser Bahn von Beginn an schwergetan.

Der Sieg ging erstmals an die Letten Martins Bots/Roberts Plume vor ihren Landsmännern Juris Sics/Andris Sics. Dritte wurden die Südtiroler Ludwig Rieder/Patrick Rastner.

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