Olympia-Medaillengewinner Penz/Fischler beenden ihre Karriere

OLYMPISCHE WINTERSPIELE PYEONGCHANG 2018: RODELN / DOPPELSITZER / HERREN / SIEGEREHRUNG
Nach 15 gemeinsamen Jahren im Eiskanal und den zwei Olympia-Medaillen in PyeongChang ist Schluss für das Duo.

Die Rodler Peter Penz und Georg Fischler, im Doppelsitzer zweifache Olympia-Medaillengewinner von Pyeongchang, haben am Mittwoch ihre aktiven Karrieren für beendet erklärt. Dank Silber und Bronze (Teambewerb) im Februar durften die zwei Tiroler nach Erfolgserlebnissen abtreten. Der 34-jährige Penz bleibt dem ÖRV als Trainer erhalten, der 33-jährige Fischler beginnt die Polizei-Ausbildung.

Nach 15 gemeinsamen Jahren im Eiskanalsport mit Junioren-WM-Titel, Weltcupsiegen, dem EM-Titel 2012 und drei zweiten WM-Rängen treten die Familienväter auf dem Höhepunkt ab. "Es war eine tolle Schule fürs Leben, die nicht immer einfach, aber reich an Erfahrungen war und fantastisch geendet hat", erklärte Penz.

Happy End

Die Möglichkeit, als Trainer weiterzuarbeiten, habe die Entscheidung für den Rücktritt leichter gemacht, erklärte der Stubaier, der als Coach vor allem für die Athletik zuständig sein wird. "Ich spüre, dass ich etwas bewirken kann. Es fühlt sich an wie während der aktiven Karriere, es ist viel Leidenschaft und Herzblut dabei."

Auch Fischler wird vorerst im Verband bei der Vorbereitung auf die kommende Saison mithelfen, ehe er gegen Jahresende die Polizei-Ausbildung beginnen wird. "Es war eine phasenweise sehr herausfordernde Zeit, die ich auf keinen Fall missen möchte. Weder die schönen, noch die bitteren Momente, an denen wir fast zerbrochen wären. Wir sind sehr unterschiedliche Typen, genau das hat uns in Krisen stark gemacht und nicht aufgeben lassen", resümierte Fischler. Olympia 2014 hatte mit dem Rückfall aus den Medaillenrängen im Finale eine große Enttäuschung gebracht, in Südkorea gab es doch noch das Happy End.

Die Nachfolger als Nummer 1 im ÖRV-Team stehen bereits in den Startlöchern. Thomas Steu und Lorenz Koller haben schon in Pyeongchang als Olympia-Vierte ihre Klasse bewiesen.

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