Österreichs junges Team zeigte eine starke Vorstellung. 

© APA - Austria Presse Agentur

Sport Wintersport
04/13/2019

Knappe Niederlage für Eishockey-Nationalteam gegen Tschechien

In Linz muss sich das ÖEHV-Team dem sechsfachen Weltmeister erst nach Penaltyschießen geschlagen geben.

Das österreichische Eishockey-Nationalteam hat am Samstag nach gutem Auftritt das zweite Testspiel gegen Tschechien erst nach Penaltyschießen verloren. Drei Tage nach dem 1:3 in Znojmo präsentierte sich die Mannschaft von Coach Roger Bader in Linz sehr stark und forderte den sechsfachen Weltmeister, der schließlich mit 5:4 (1:1,3:1,0:2/0:0/1:0) erst nach dem 18. Penalty gewann.

Dominik Kubalik traf zum 5:4 im Penaltyschießen und verhinderte damit den ersten ÖEHV-Erfolg gegen Tschechien seit langer Zeit. Insgesamt erst vier ÖEHV-Siege stehen zu Buche. Der 18-jährige Benjamin Baumgartner war zuvor an der Latte gescheitert, nachdem er seinen Versuch zum 2:2 noch verwertet hatte.

Zunächst waren die Tschechen spielbestimmend. Den Gastgebern gelang aber durch den fünften Länderspieltreffer des Schweiz-Legionärs Dominic Zwerger (17.) im Powerplay der Ausgleich. Danach zog der Ex-Champion jedoch innerhalb von zweieinhalb Minuten auf 3:1 davon (28.). Das 1:2 musste Goalie David Kickert aus spitzem Winkel hinnehmen. In der Folge überstanden die Österreicher eine zweiminütige Unterzahl und der von der Strafbank kommende Daniel Wachter bezwang Keeper Jakub Kovar mit einem Schuss unter die Latte (32.). Es war der erste Treffer des Innsbruck-Stürmers im ÖEHV-Dress.

Die Tschechen fanden aber nur 112 Sekunden später erneut die richtige Antwort. Kubalik trug sich als vierter Spieler zum 4:2, der vermeintlichen Vorentscheidung, in die Schützenliste ein (34.). Doch der Schlussabschnitt entwickelte sich vor 2.520 Fans zum spannenden Schlagabtausch.

Sam Antonitsch brachte die mit drei erfahrenen Legionären angetretene ÖEHV-Auswahl mit seinem Premierentor nochmals heran (47.). Das Spiel wogte hin und her, die Österreicher hatten Chancen, bei einem Stangenschuss und einem zweiten Unterzahlspiel aber auch Glück, ehe der bei Ambri-Piotta engagierte Vorarlberger Zwerger zum zweiten Mal traf. Sein sechster Treffer neun Sekunden vor dem Ende rettete den Außenseiter in die Overtime.

Da fiel in fünf Minuten bei drei gegen drei kein Tor - die Penaltys mussten entscheiden. Da führten die Gastgeber nach einem Treffer von David Maier schon 4:3, doch Kubalik glich aus und trat nach dem Lattenschuss Baumgartners nochmals erfolgreich an.

"Ich habe es meinem Team zugetraut, dass es sich steigern kann", erklärte Teamchef Bader. "Schön, dass wir einen Punkt geholt haben. Im Moment überwiegt die Enttäuschung nach dem vergebenen Penaltyschießen, aber es war insgesamt ein gutes Spiel meiner Mannschaft."

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