Entscheidung: Hari bezwingt Wraneschitz im Penaltyschießen

© DIENER / Eva Manhart

Sport Wintersport
10/04/2020

Auf der Strafbank rutschten die Vienna Capitals ins Abseits

Die Wiener kassierten 24 Strafminuten und verloren gegen Fehervar 5:4 n. P. Alle Sonntag-Partien endeten mit Auswärtssiegen.

Auf der Strafbank gewinnt man bekanntlich keine Spiele. Eine alte Binsenweisheit im Eishockey. Die Vienna Capitals wurden im Heimspiel gegen Fehervar an diesen Satz erinnert. Die Wiener kassierten 24 Strafminuten und mussten sich den Corona-geschwächten Ungarn mit 4:5 nach dem Penaltyschießen geschlagen geben. Sie eroberten durch den einen gewonnen Punkt aber dennoch die Tabellenspitze.

Fehervar erzielte die ersten beiden Treffer jeweils bei einer doppelten Überzahl. Auch das 3:2 fiel, als ein Wiener auf der Strafbank war. Auch, wenn die Caps mit einigen Entscheidungen der Referees Smetana und Siegel sehr zu hadern hatten, müssen sie die Schuld für die Niederlage bei sich selbst suchen. 40 Sekunden nach dem dritten Tor erhöhte Kahkonen auf 4:2 (26.). Die Capitals konnten zwar den Druck erhöhen, das Resultat durch Wall (35.) und Rotter (55.) noch ausgleichen, aber das Spiel nicht mehr drehen. Im Penaltyschießen traf der Ungar Hari entscheidend und sicherte Fehervar den zweiten Punkt.

Im Tor der Capitals stand erstmals in einem Pflichtspiel der erst 18-jährige Sebastian Wraneschitz. Ihm konnte Trainer Dave Cameron keinen Vorwurf machen: „Er kann gar nichts dafür. Er hatte ein paar großartige Paraden.“ Einen Kommentar zu den Schiedsrichtern konnte sich der Kanadier nicht verkneifen: „Wir haben zu viele Strafen genommen. Die Referees haben sich zu sehr in das Spiel involviert.“ Stürmer Marco Richter sagte: „Wir waren zu viel in Unterzahl und haben uns damit selber das Momentum genommen. Denn im Spiel fünf gegen fünf haben wir dominiert und waren sehr gut.“

Fünf Auswärtssiege

Die Capitals waren nicht die einzigen am Sonntag, die ihr Heimspiel verloren. Es gab in den fünf Partien fünf Auswärtssiege. Die überraschendsten war wohl die Erfolge von Graz beim KAC (2:0) und von Villach in Linz (3:2.). Spannend ging es auch in Innsbruck zu, wo der Penalty von Bibel zum 3:2 Liga-Neuling Bratislava den ersten Erfolg sicherte. Das entscheidende Tor für Bozen zum 3:2 gegen Dornbirn erzielte Catenaccio in der 48. Minute. Die Südtiroler sind dadurch gemeinsam mit Salzburg nach zwei Siegen aus zwei Partien das einzige Team ohne Punkteverlust.

Black Wings 1992 – EC Grand Immo VSV 2:3 (0:1,2:2,0:0)
Referees: OFNER, PIRAGIC, Nothegger, Seewald.
Tore: Kozek (28./sh1), Umicevic (36./pp1.);  Wolf (12.), Collins (22.), Kosmachuk (23./pp1),

Dornbirn Bulldogs – HCB Südtirol Alperia 2:3 (1:1,1:1,0:1)
Referees: BERNEKER, RUETZ, Martin, Sparer.
Tore:  Brosseau (17.), MacKenzie (24.);  Miceli (15.), Gazley (33./pp1), Catenacci (48.)

HC TWK Innsbruck “Die Haie” – iClinic Bratislava Capitals 2:3 S.O. (2:2,0:0,0:0,0:0)
Referees: ROHATSCH, VIRTA, Pardatscher, Tschrepitsch.
Tore: Sideroff (1.), Gerlach (8.); Bohunicky (6./pp1), Hults (16.pp1), Bubela (65./des.pen.)

EC-KAC – Moser Medical Graz99ers 0:2 (0:1,0:1,0:0)
Referees: STERNAT, TRILAR, Bärnthaler, Hribar.
Tore:  Fejes (1.), Broda (33./pp1)

spusu Vienna Capitals – Hydro Fehérvár AV19 4:5 S.O. (2:2,1:2,1:0,0:0,0:0)
Referees: SIEGEL, SMETANA, Gatol, Riecken.
Tore: Campbell (13./pp1), McPhee (16.), Wall (35.), Rotter (55.); Hargrove (7./pp2), Hari (18./pp2, 65./des.pen.), Campbell (25./pp1), Kahkonen (25.),

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