Sport | Wintersport
15.03.2018

Sexuelle Übergriffe: Südkoreaner lebenslang gesperrt

Wegen sexueller Übergriffe und Belästigung werden Olympia-Teilnehmer Choi Jae-woo und Kim Ji-hyun aus dem Verkehr gezogen.

Der südkoreanische Skiverband hat am Donnerstag die Olympia-Teilnehmer Choi Jae-woo und Kim Ji-hyun wegen sexueller Übergriffe und Belästigung lebenslang gesperrt. Nach Angaben eines Vertreters des Verbandes sollen die beiden Buckelpisten-Skifahrer zwei Frauen aus der eigenen Mannschaft bedrängt haben, weil diese es angeblich abgelehnt hatten, mit den beiden Männern etwas zu trinken.

Der Vorfall soll sich bei einem Weltcup-Rennen Anfang März im japanischen Tazawa ereignet haben. Bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang war Choi im zweiten Finallauf ausgeschieden, Kim war in der Qualifikation gescheitert. Sie können innerhalb einer Woche beim Nationalen Olympischen Komitee Südkoreas Einspruch gegen die Sperre einlegen.