Vanessa Herzog

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Sport Wintersport
12/15/2018

Eisschnelllauf: Herzog auf der Jagd nach Rivalin Kodaira

Die Tirolerin ist beim Heerenveen-Weltcup nur 6/100 langsamer als die Japanerin.

├ľsterreichs Eisschnelllauf-Ass Vanessa Herzog hat den Abstand ├╝ber 500 m zu Olympiasiegerin Nao Kodaira fast geschlossen. Am Samstag fehlten ihr beim Weltcup in Heerenveen als Zweitplatzierter nur 6/100 auf die Japanerin, in 37,23 Sek. markierte die 23-J├Ąhrige nationalen Rekord. Ihre F├╝hrung im 500-m-Weltcup baute Herzog auf 75 Punkte Vorsprung aus. Am Sonntag geht es ├╝ber 1.000 m.

Vier 500-m-Rennen vor Saisonende sieht es f├╝r die Europameisterin nun schon sehr gut mit der erfolgreichen Titelverteidigung aus. Erste Verfolgerin ist die Russin Olga Fatkulina, weitere zehn Z├Ąhler dahinter rangiert die am Samstag in 37,70 Sek. drittplatzierte US-Amerikanerin Brittany Bowe. Erst auf Platz vier bzw. 90 Z├Ąhler hinter Herzog folgt Kodaira mit 300 Z├Ąhlern. Sie ist in dieser Saison ├╝ber 500 m zwar noch unbesiegt, hatte bei den beiden Rennen zuletzt in Polen aber krankheitsbedingt gefehlt.

Einerseits also "Gl├╝ck" f├╝r Herzog, andererseits h├Ąlt die Innsbruckerin mittlerweile aber eben mit der Asiatin schon ausgezeichnet mit. "Jetzt stehe ich endlich von den Zeiten her dort, wo ich hin wollte. Ich bin ein wenig sprachlos, da es eigentlich die gesamte Woche bei den Trainings gar nicht lief." Noch zu Wochenbeginn war Herzog fiebrig gewesen, beim Aufw├Ąrmen sei es unrund gelaufen. "Aber das Rennen war dann ein fast perfekter Lauf." Als Lohn dr├╝ckte sie ihren ├ľESV-Rekord von Calgary 2017 um 7/100.

Im Thialf von Heerenveen hatte Kodaira den Wettkampf mit neuem Bahnrekord er├Âffnet. Herzog erwischte einen guten Start und eine fantastische Schlussrunde. Auch sie blieb unter dem bisherigen Bahnrekord. "Das waren die schnellsten 100 m in meiner Karriere bisher, auch wenn der Start noch nicht perfekt war", sagte sie. "Ich bin aber gut in die Gegengerade gekommen und konnte richtig viel Geschwindigkeit aufbauen. Die Schlusskurve hat sich angef├╝hlt, als w├╝rde ich ├╝ber das Eis fliegen."

Knapp an Punkten vorbei

├ťber 1.500 m der Herren verpasste Floris Root seine ersten Weltcuppunkte nur um 46/100. Der Nieder├Âsterreicher mit niederl├Ąndischen Wurzeln belegte in der Division B in 1:50,48 Min. Platz 23. ├ťber 500 m kam der 22-J├Ąhrige verpasste er seine Bestzeit als 30. der Division B in 36,80 Sek. um 9/100. "Das waren zwei gute L├Ąufe. ├ťber 1.500 m habe ich einen kleinen technischen Fehler eingebaut auf der Wechselgeraden. Der Sprint war ganz okay, vielleicht noch ein wenig schlampig von der Technik".

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