Ski Jumping World Cup in Willingen

© EPA / FRIEDEMANN VOGEL

Sport Wintersport
02/21/2020

Deutscher Doppelsieg: Kraft springt in Rasnov auf Platz drei

Dadurch schmolz der Vorsprung von Kraft auf Geiger im Gesamtklassement auf 98 Punkte.

Der Vorsprung von Stefan Kraft in der Skisprung-Gesamtwertung hat sich nach der Weltcup-Premiere im rumänischen Rasnov um 40 Punkte verringert. Der Salzburger musste sich am Freitag auf der Normalschanze als Dritter nur seinem schärfsten Rivalen Karl Geiger und Stephan Leyhe geschlagen geben. Dadurch schmolz sein Guthaben auf Geiger im Gesamtweltcup vor dem Samstag-Bewerb auf 98 Punkte.

Kraft war in Siebenbürgen auch schon nach dem ersten Durchgang hinter den beiden Deutschen Dritter gewesen. Mit Sprüngen auf 98 und 97,5 Meter fehlten dem Kulm-Skiflugsieger schlussendlich 5,8 Punkte auf Geiger, der mit zweimal 100 Metern jeweils Höchstweite sprang und auch den dritten Normalschanzenbewerb des Winters nach seinem Double in Val di Fiemme gewann. "Vielleicht knacke ich ihn auf einer kleinen Schanze auch noch, aber ich bin mit meinen Sprüngen sehr zufrieden", meinte Kraft, der im Fleimstal beide Male Zweiter hinter Geiger gewesen war. In Rumänien war auch Leyhe (99/97,5) knapp, nämlich um 0,2 Punkte, besser als der Ex-Weltmeister.

Beeindruckende Konstanz

Mit seinem bereits zwölften Podestplatz der Saison stellte Kraft aber einmal mehr seine beeindruckende Konstanz auf höchstem Niveau unter Beweis. Sein Vorsprung auf Geiger im Gesamtklassement wurde zwar geringer, das Duo liegt nun aber deutlicher vor dem drittplatzierten Japaner Ryoyu Kobayashi, der in Rumänien nicht am Start ist. Dem Japaner fehlen bei noch sieben ausstehenden Konkurrenzen bereits 288 Zähler auf Kraft, Geiger liegt 190 vor ihm. Tournee-Sieger und Weltmeister Dawid Kubacki kam am Freitag nicht über Rang acht hinaus und rangiert deshalb weiterhin hinter Kobayashi.

Zweitbester ÖSV-Mann im ersten Rasnov-Bewerb war Philipp Aschenwald an der siebenten Stelle. Daniel Huber wurde 13., Gregor Schlierenzauer 17. Michael Hayböck kam nicht über Rang 30 hinaus. Jan Hörl (34.) und Stefan Huber (37.) verpassten den zweiten Durchgang.

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