Biathlon: Eder Neunter, Landertinger gab Comeback

ABD0058_20171208 - HOCHFILZEN - ÖSTERREICH: Simon Eder (AUT) am Freitag, 8. Dezember 2017, beim 10 km Biathlon-Sprint der Herren… © Bild: APA/BARBARA GINDL

Johannes Thingnes Bö feierte seinen vierten Sieg in Folge, Simon Eder war mit Platz neun "sehr zufrieden".

Biathlet Simon Eder hat sich in der Weltcup-Verfolgung von Annecy nach dem verpatzten Sprint um 17 Ränge auf Platz neun verbessert. Der Salzburger hatte nach einer Strafrunde fast zwei Minuten Rückstand auf den neuerlich überragenden Johannes Thingnes Bö. Der Norweger feierte ohne Fehlschuss 1:01,4 Minuten vor Lokalmatador Martin Fourcade (2 Strafrunden) seinen vierten Sieg in Serie.

Dritter wurde der Russe Anton Schipulin (1:10,5 Min./1 Strafrunde). Die weiteren ÖSV-Athleten Tobias Eberhard (55.), der beim ersten Schießen einen defekten Ski wechseln musste, und David Komatz (57.) landeten im 60er-Feld unter ferner liefen. Julian Eberhard, nur 45. nach dem Sprint, war wegen einer Verkühlung nicht an den Start gegangen.

WM-Medaillengewinner Simon Eder durfte sich über sein erstes Top-Ten-Ergebnis in der Olympiasaison freuen. "Mit einem Fehler kann ich sehr zufrieden sein. Ich hatte super Material, dann kann man auf der Loipe ein paar Prozent sparen. Das macht es dann auch am Schießstand leichter", erklärte Eder nach dem Rennen.

Landertinger gab Comeback

Im Gesamtweltcup liegt trotz der Siegesserie von Johannes Thingnes Bö weiterhin Titelverteidiger Martin Fourcade vorne. Der Franzose hat in allen sieben Saisonrennen Podestplätze geschafft.

Ex-Weltmeister Dominik Landertinger gab indes im IBU-Cup sein Comeback. Der Mitte September an der Wirbelsäule operierte Tiroler belegte am Samstag in Obertilliach im Sprint nach zwei Strafrunden Rang 23.

Im Damenrennen feierte die zu Beginn des Winters erkrankt gewesene Vorjahres-Dominatorin Laura Dahlmeier ihren ersten Saisonsieg. Die Deutsche gewann vor der slowakischen Sprintsiegerin Anastasia Kuzmina und Lisa Vittozzi aus Italien. ÖSV-Einzelkämpferin Katharina Innerhofer belegte Rang 33. Im Massenstart ist sie nicht startberechtigt.

( Agenturen , kai ) Erstellt am 16.12.2017