© EPA/JOHN G. MABANGLO

Sport
08/07/2020

Wiesberger ist mit Tiger Woods gleichauf

In Führung beim Masters in San Francisco liegen der amerikanische Außenseiter Brendon Todd und der Australier Jason Day.

Obwohl er seit Mitte Februar nur ein offizielles Turnier bestritten hatte, präsentierte sich Tiger Woods zum Auftakt der 102. US PGA Championship in San Francisco in ausgezeichneter Form. Nach einer Runde von 68 (2 unter Par) liegt der 44-jährige Superstar drei Schläge hinter der Spitze. Damit ist er gleichauf mit Bernd Wiesberger (20.), Matthias Schwab ist einen Schlag zurück 33., Sepp Straka 48.

Der amerikanische Außenseiter Brendon Todd und der Australier Jason Day, der das mit elf Millionen Dollar dotierte Major-Turnier 2015 gewann, sind bei dem wegen der Corona-Pandemie ohne Zuschauer stattfindenden Turnier schlaggleiche Leader. Wie Woods brachte sich auch Brooks Koepka in eine gute Position. Der 30-jährige US-Amerikaner büßte nur einen Schlag ein. Er könnte die US PGA Championship als erster Golfer seit fast hundert Jahren dreimal in Folge gewinnen.

Rekordjagd

Woods indes gewann im vergangenen Jahr beim Masters in Augusta seinen 15. Major-Titel und ist weiter auf der Jagd nach dem Rekord von Jack Nicklaus. Die US-Legende triumphierte 18 Mal bei einem Major. Der neue Weltranglistenerste Justin Thomas kam über eine 71 nicht hinaus, der Nordire Rory McIlroy benötigte 70 Schläge, die zwei waren in einem Flight mit Woods unterwegs.

Wiesberger zeigte eine sehr turbulente Runde, auf den ersten neun Löchern gelangen drei Birdies bei zwei Bogeys, auf der Backnine vier Birdies und drei Bogeys, zwei davon auf den letzten beiden Löchern. „Das war ein anständiger Start heute. Ich habe aber das Gefühl, ich habe ein bisserl was liegen gelassen, speziell auf der Backnine“, schrieb Wiesberger auf Twitter.
 

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Grand-Slam-Debütant Schwab durfte ebenfalls zufrieden sein, er nahm drei Birdies und zwei Bogeys mit ins Clubhaus im TPC Harding Park. „Ich bin vorerst mit dem 33. Platz zufrieden. Der Platz war schwer zu spielen. Das tiefe Rough, die hohen, zum Teil weit in die Fairways reichenden Zypressen und der Wind sorgten für schwierige Bedingungen“, sagte Schwab. Zufrieden war er mit dem Putten, zuversichtlich ist er für den Turnierverlauf. „Der Cut sollte durchaus möglich sein.“

Der dritte Österreicher im Bunde, Sepp Straka, spielte eine Par-Runde und ist damit 48. Erstmals überhaupt sind bei einem Major-Turnier drei Österreicher am Start. Wegen der starken Umstellungen im Kalender infolge der Coronavirus-Pandemie steht die US PGA Championship heuer als erstes der vier großen Turniere im Programm. Die US Open und das US Masters werden später im Herbst ausgetragen, die British Open wurden abgesagt.

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