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Sport
12/05/2011

Weiter keine Einigung im NBA-Arbeitskampf in Sicht

Im Tarifstreit zwischen der National Basketball Association und ihren Profis hat es auch einen Monat vor dem geplanten Saisonstart keine entscheidenden Fortschritte gegeben.

Beide Seiten vereinbarten am Samstagabend nach siebenstündigen Gesprächen in New York City, sich am Montag erneut zu Verhandlungen zu treffen.

"Wir sind noch meilenweit voneinander entfernt. Es gibt eine Riesenlücke. Ich weiß nicht, ob wir in der Lage sein werden, sie zu schließen", sagte Billy Hunter von der Spielergewerkschaft. Drei Monate nach dem Beginn der Aussperrung durch die Clubs meinte Liga-Chef David Stern: "Wir sind bisher nirgendwo dicht dran."

Gewerkschaftspräsident Derek Fisher von den Los Angeles Lakers schlug vor, zunächst kleinere Probleme zu lösen, statt sich immer nur dem Hauptstreitpunkt - der Aufteilung der Einnahmen - zu widmen. "Lasst uns den Berg in einzelne Abschnitte aufteilen und ihn Schritt für Schritt angehen", sagte Fisher. Laut NBA haben 22 der 30 Clubs in der vorigen Saison Verluste gemacht, die sich insgesamt auf 300 Millionen US-Dollar (222 Mio. Euro) belaufen.

Sollte es nicht zügig zu einer Einigung kommen, droht wenige Monate nach dem Titel für die Dallas Mavericks womöglich der Ausfall der kompletten Saison, die eigentlich am 1. November beginnen soll. Trainingscamps und viele Vorbereitungsspiele sind bereits abgesagt worden.

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