Selbst für die besten Abfahrer schwierig: Schlag nach bei Julian Alaphilippe

© APA/AFP/MARCO BERTORELLO

Sport
08/29/2020

Wasserschlacht und Sturzfestival zum Start der Tour de France

Alexander Kristoff gewinnt die turbulente erste Etappe. Schon am Sonntag warten zwei Pässe der ersten Kategorie.

Irgendwann hatte Primoz Roglic genug von dieser ersten Etappe der 107. Tour de France: Der slowenische Co-Favorit im Dress von Jumbo-Visma forderte 40 Kilometer vor dem Ziel in Nizza per Handzeichen zum langsamen Fahren auf.

Weil es regnete, waren die Straßen rutschig, und selbst Top-Abfahrer wie der Franzose Julian Alaphilippe (Deceuninck-Quick Step) gingen zu Boden – bei einem Tempo, das wahrlich keine Raserei war. Für die spektakulärste Szene sorgte Ion Izagirre (Astana), der sich in einer Linkskurve zu viel zutraute: Das Hinterrad brach aus, der Spanier flog in ein Verkehrsschild, kam aber ohne schwere Verletzungen davon.

Am Ende der 156 Kilometer setzte sich der Norweger Alexander Kristoff (Emirates) im Massensprint vor dem Dänen Mads Pedersen (DEN/Trek-Segafredo) und dem Niederländer Cees Bol (Sunweb) durch. Co-Favorit Thibaut Pinot bleibt hingegen das Pech treu: Der Franzose, der die Tour 2019 wegen Knieproblemen aufgeben musste, war in einen Massensturz 2,9 Kilometer vor dem Ziel verwickelt und rollte mit kaputtem Trikot ins Ziel.

Am Sonntag stehen 186 Kilometer rund um Nizza auf dem Plan, und es sind bereits zwei Pässe der ersten Kategorie zu überqueren – heikle Abfahrten inklusive. Immerhin soll dann die Sonne scheinen.

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Grünes Licht für Bora

Derweil ist die nähere Zukunft von Bora-hansgrohe gesichert: Der Küchengerätehersteller aus Bayern und der Sanitärhersteller aus dem Schwarzwald haben ihre Sponsorverträge bis 2024 verlängert. Eine gute Nachricht auch für fünf Österreicher: Felix Großschartner, Gregor Mühlberger und Lukas Pöstlberger sind ja bei der Tour, die Patricks Gamper und Konrad bereiten sich auf ihre weiteren Aufgaben vor.

Tour de France, 1. Etappe (Nizza– Nizza, 156 km): 1. Kristoff (NOR) Emirates 3:46:23, 2. Pedersen (DEN) Trek-Segafredo, 3. Bol (NED) Sunweb, 23. Haller (AUT) Bahrain-McLaren, 63. Mühlberger (AUT), 65. Großschartner (AUT) Bora-hansgrohe, 97. Gogl (AUT) NTT, 143. Pöstlberger (AUT) Bora-hansgrohe alle gl. Zeit.

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