Sport
14.06.2018

Vorläufige Pole für Alonso beim Klassiker in Le Mans

Der spanische Formel-1-Star strebt beim 24-Stunden-Rennen den ersten Sieg für Toyota an.

24-Stunden-Rennen. Der vergangene Sonntag war für Fernando Alonso noch eine einzige Enttäuschung. In seinem 300. Formel-1-Rennen musste der Spanier seinen McLaren mit einem Defekt an der Auspuffanlage zur Rennhälfte abstellen.

In Le Mans hingegen läuft es vorläufig perfekt für den 36-Jährigen aus Oviedo. Er steht nach dem ersten Qualifying für die 24 Stunden von Le Mans auf der (vorläufigen) Poleposition. Sein Teamkollege, der Japaner Kazuki Nakajima, fuhr mit dem Toyota die schnellste Runde. Dritter Mann im Team ist der Schweizer Sebastien Buemi.

Weil für die weiteren Trainings Regen angesagt war, könnte die Zeit von 3:17,270 Min. bereits reichen.

Nur ein Werksteam

Nakajima war noch auf einem trockenen Kurs unterwegs. Alonso absolvierte im TS050 hybrid mit der Nummer 8 seine fünf notwendigen Nacht-Runden. Toyota ist 2018 das einzige Werksteam am Start, nachdem Vorjahressieger Porsche ausgestiegen ist. Ziel ist der erste Sieg im 20. Anlauf. Man wäre das zweite japanische Siegerteam nach Mazda.

Angebliche Pläne, das Alonso-Auto wegen der größeren Werbewirksamkeit zum Sieg zu lotsen, hat man bei Toyota dementiert. Der zweifache Formel-1-Weltmeister Alonso möchte bekanntlich unbedingt die „Triple Crown“, muss dafür aber noch Le Mans und das Indy 500 gewinnen.

Kraihamer knapp hinter Button

Der Österreicher Dominik Kraihamer startet in einem Nicht-Hybrid-Fahrzeug des ByKolles Racing Teams ebenfalls in der LMP1-Klasse. Im ersten Quali-Training war das Trio mit Oliver Webb (GBR) und Tom Dillmann (FRA) unmittelbar hinter Jenson Button Achter. Mit dabei sind aus Österreich auch Richard Lietz ( Porsche GT) und Philipp Eng (BMW) in der LMGT-Pro- sowie Matthias Lauda (Aston Martin) in der LMGT-Amateurklasse.

Die 86. Auflage des Automobil-Klassikers in Frankreich beginnt diesen Samstag um 15.00 Uhr MESZ, das Feld ist 60 Fahrzeuge stark. Offizieller Starter ist der elffache Gewinner der Tennis-French-Open, der Spanier Rafael Nadal.