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Sport
07/24/2020

US-Corona-Experte Fauci versagte kläglich beim Baseball-Auftakt

Der Direktor des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten durfte den symbolischen ersten Ball werfen - und machte dabei keine gute Figur.

Baseball-Fans können endlich aufatmen: In der US-Profiliga MLB wurde am Donnerstag endlich der Spielbetrieb wieder aufgenommen. Dabei kam es zum Duell zwischen Titelverteidiger Washington Nationals mit den New York Yankees. Den symbolischen ersten Ball durfte ein Mann werfen, dessen Namen seit dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie die ganze Welt kennen dürfte - Anthony Fauci.

Der 79-jährige Direktor des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten wurde diese Ehre zuteil, doch punkten konnte er diesmal nicht. Fauci machte bei dem Wurf keine gute Figur und verfehlte den Fänger um mehrere Meter. Die Twitteranten schlecken sich bereits die Finger ab.

Im Anschluss verloren die Nationals 1:4. Das Team aus der Hauptstadt musste ohne einen seiner besten Spieler antreten. Juan Soto war positiv auf das Coronavirus getestet worden und durfte nicht teilnehmen. Die Dodgers gewannen ihre Auftaktpartie mit 8:1.

Protest

In den ersten Partien der um Monate verzögerten Liga wurde mit Gesten gegen Rassismus protestiert. Die Spieler gingen vor dem Beginn jeweils fast geschlossen auf ein Knie. Zahlreiche Spieler hatten einen oder zwei Aufnäher auf dem Ärmel auf denen "Black Lives Matter" (Schwarze Leben zählen) und "United For Change" (Vereint für den Wandel) stand.

Vor der Niederlage von Titelverteidiger Washington Nationals gegen die New York Yankees standen die Profis für die Nationalhymne wieder auf. In Los Angeles beim Duell der Dodgers gegen die San Francisco Giants knieten einige Spieler aus beiden Teams auch während der Hymne. In den Stadien wird wegen der Coronakrise ohne Zuschauer gespielt.

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