© EPA/Luca Bettini

Sport
03/20/2021

Überraschung beim ersten Rad-Klassiker des Jahres

Der Belgier Jasper Stuyven gewann Mailand - Sanremo. Die Österreicher spielten in der Entscheidung keine Rolle.

Das erste große Straßen-Radrennen der Saison endete am Samstag mit einer großen Überraschung: Der Belgier Jasper Stuyven düpierte die Favoriten und holte sich den Frühjahrs-Klassiker Mailand - Sanremo. Der 28-Jährige vom Team Trek-Segafredo feierte damit seinen bisher größten Sieg.

Im Vorfeld der „Classicissima di Primavera“ hatte alles vom Dreikampf zwischen Vorjahressieger Wout van Aert, Mathieu van der Poel und Julian Alaphilippe gesprochen. Das Trio war im Finale nach knapp 300 Kilometern zwar vorne dabei, hatte am Ende aber das Nachsehen.

Stuyven griff in der Abfahrt des Poggio, des letzten Hindernisses, zusammen mit dem Australier Caleb Ewan an. Und weil sich dahinter die Favoriten nicht auf eine Verfolgung einigen konnten, kam das Duo durch. Stuyven gewann im Zielsprint knapp vor Ewan und dem zeitgleichen Wout van Aert, der dahinter die Verfolgergruppe über die Ziellinie führte.

Mit ihm hatte zwar niemand gerechnet, ein kompletter Außenseiter war Stuyven aber nicht. Der Belgier hat schon mehrere Siege bei weniger wichtigen Rennen geholt, mehr als ein vierter und ein fünfter Rang bei Paris-Roubaix hatte aber bisher nicht herausgeschaut.

Die beiden Österreicher spielten in der Entscheidung keine großen Rollen: Michael Gogl (Team Qhubeka Assos) wurde mit 1:45 Minuten Rückstand 76., Matthias Brändle (Israel Start-up Nation) kam mit 7:14 Minuten Verspätung als 107. ins Ziel.

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