Sport 05.01.2012

Top Ten bei Bob- und Skeleton-EM als ÖBSV-Ziel

Beim Bob- und Skeleton-Weltcup am Wochenende in Altenberg wird auch die Europameisterschaft ausgetragen.

Entsprechend viel haben sich die österreichischen Athleten vorgenommen. Im Skeleton scheint Janine Flock die aussichtsreichste Starterin, ist die 22-jährige Tirolerin in dieser Weltcup-Saison doch bereits zweimal in die Top Ten gefahren.

Das Skeleton-Aufgebot komplettieren ihre Landsleute Matthias Guggenberger und Raphael Maier. Das Bob-Team ist bereits seit vergangenem Sonntag in Altenberg. Außenseiterchancen auf Edelmetall darf sich das Frauen-Duo Christina Hengster/Inga Versen ausrechnen, das zum Saisonstart in Innsbruck-Igls mit Platz drei überrascht hat. Nationaltrainer Manfred Maier hat die Top Ten als Minimalziel ausgegeben. In der EM-Wertung soll zumindest Platz sechs erreicht werden. Damit wäre Hengsters bestes EM-Ergebnis aus dem Vorjahr eingestellt.

Routinier Jürgen Loacker dagegen versucht, im Erzgebirge den schwachen Saisonstart hinter sich zu lassen. "Ziel ist es, sowohl im Zweier als auch Vierer in die Top Ten zu fahren", erklärte der Vorarlberger. Bisher hatte es für Loacker, der in der Vorbereitung von einem Muskelfaserriss zurückgeworfen worden war, im Vierer lediglich zu den Rängen 13 und 14 gereicht. Im Zweier war zweimal Rang 19 das bisher beste Ergebnis.

Einen neuen Schub erhofft sich Loacker vom erst 20-jährigen Anschieber Sebastian Heufler, den er am Sonntag (9.00 Uhr) erstmals zwischen Matthias Adolf und Martin Lachkovics im Vierer sitzen hat. Der Zweier mit Adolf steht am Samstag (15.30 Uhr) auf dem Programm. Eröffnet wird das Bob-Programm am Freitag (13.30 Uhr) von den Frauen. Als klare Favoriten gelten die deutschen Teams um Thomas Florschütz bzw. Weltmeisterin Cathleen Martini.

Erstellt am 05.01.2012