Murray-Triumph in Miami

Andy Murray hält eine Trophäe in die Höhe, umgeben von Seifenblasen.
Der Schotte setzt sich im Endspiel gegen Melzer-Bezwinger David Ferrer in drei Sätzen durch.

Tennis-Olympiasieger Andy Murray hat das ATP-Masters-1000-Turnier in Miami gewonnen. Der 25-jährige Schotte setzte sich am Ostersonntag im Endspiel gegen den spanischen Melzer-Bezwinger David Ferrer mit 2:6,6:4,7:6(1) durch. Durch den harterkämpften Erfolg in 2:44 Stunden wird der US-Open-Champion in der Weltrangliste den Schweizer Roger Federer von Platz zwei verdrängen.

Ein Tennisspieler kniet enttäuscht auf dem Platz, den Kopf in der Hand.
Spain's David Ferrer awaits the verdict on an electronic challenge in the third set against Britain's Andy Murray in their men's singles final match at the Sony Open tennis tournament in Key Biscayne, Florida March 31, 2013. REUTERS/Andrew Innerarity (UNITED STATES - Tags: SPORT TENNIS)
In seinem 40. Finale auf der ATP-Tour erwischte Murray keinen guten Start und fand im ersten Satz kaum ein Mittel gegen Ferrer. Doch nach einer deutlichen Leistungssteigerung und einem extrem spannenden dritten Durchgang, der mit einer verrückten Break-Orgie (nur Aufschlagsverluste in den ersten sechs Games) begann, nutzte der Brite im Tiebreak seinen ersten Matchball zum 26. Turniersieg seiner Karriere, dem zweiten in Florida nach 2009. Zuvor hatte Murray beim Stand von 5:6 einen Matchball abgewehrt.

Trotz der Niederlage übernimmt Ferrer in der Weltrangliste Platz vier von seinem spanischen Landsmann Rafael Nadal. Der Mallorquiner hatte ebenso wie Federer seine Teilnahme an der Hartplatz-Veranstaltung in Key Biscayne abgesagt.

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