Jurgen Melzer, of Austria, pumps his fist after breaking the serve of Gael Monfils, of France, during the championship match at the Winston-Salem Open tennis tournament in Winston-Salem, N.C., Saturday, Aug. 24, 2013. (AP Photo/Chuck Burton)

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Tennis
08/24/2013

Fünfter Turniersieg für Jürgen Melzer

Gael Monfils muss im Finale von Winston-Salem verletzungsbedingt aufgeben.

von Harald Ottawa

Altes Eisen? Nein, Jürgen Melzer zählt gewiss nicht dazu. Zwischen vielen Erstrunden-Niederlagen zeigt der 32-Jährige, dass er in guten Wochen noch immer zu großen Taten fähig ist.

Der jüngste Beleg: Der Niederösterreicher spielte im Finale von Winston-Salem (USA) mit Gaël Monfils Katz’ und Maus, ehe der Franzose beim Stand von 6:3 und 2:1 für Melzer mit Bauchmuskelproblemen aufgab. Einen Tag zuvor hatte Melzer im Semifinale Lokalmatador Sam Querrey besiegt.

Für Österreichs Topmann war es im 13. ATP-Finale der fünfte Titel in seiner 14-jährigen Profi-Karriere nach Bukarest (2006), Wien (2009 und 2010) und Memphis (2012). Und der 62. für einen Österreicher in der Tennisgeschichte. Thomas Muster ist mit 44 Turniersiegen die Nummer eins, Melzer ließ Horst Skoff (4) hinter sich und ist nun die alleinige Nummer zwei.

Frisch und fit

Es ist vor allem die Fitness, die Melzer derzeit die Form verleiht. Seit drei Wochen trainiert Österreichs Aushängeschild mit dem Spanier Galo Blanco, der in seiner aktiven Zeit die Grundlinien dieser Tenniswelt auf- und ablief, aber kaum am Netz auffindbar war. „Mit Blanco habe ich den richtigen Schritt gemacht“, sagt Einzel- und Doppelspezialist Melzer, der am Sonntag mit seinem variablen Spiel Monfils kaum Chancen ließ. In der Weltrangliste ist Melzer damit wieder Top 30.

Vor einem Monat sah alles ein bisschen anders aus. Da wurde Melzer in Kitzbühel vom 19-jährigen Landsmann Dominic Thiem (holte am Sonntag in Italien einen Future-Titel und ist demnächst erstmals Top 200) vorgeführt. Jedoch hatte Melzer in den vier Wochen zuvor aufgrund eines Leistenbruchs kaum trainieren können.

Bei den US Open ist der Russe Jewgeni Donskoi Auftaktgegner, in Runde drei könnte schon Juan Martin del Potro warten. Der Argentinier war seit Juni 2005 der einzige, der ein Grand-Slam-Turnier gewonnen hat und nicht Roger Federer, Rafael Nadal, Novak Djokovic oder Andy Murray heißt. Das war in New York 2009 – damals schlug er unter anderem Melzer.

WINSTON-SALEM (ATP, 575.250 Dollar, Hart) - Finale:

Jürgen Melzer (AUT-9) - Gael Monfils (FRA-15) 6:3,2:1 Aufgabe Monfils

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