epa03642958 Juergen Melzer of Austria celebrates after winning a point against David Ferrer of Spain during their quarter final match at the Sony Open tennis tournament in Miami, Florida, USA, 27 March 2013. EPA/ERIK S. LESSER

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Tennis
03/28/2013

Melzer schielt Richtung Top 20

Vor der Sandplatzsaison legt der Niederösterreicher eine Turnierpause ein.

Trotz seines Ausscheidens im Miami-Viertelfinale gegen den Spanier David Ferrer kann Jürgen Melzer nach dem ersten Saison-Viertel zufrieden bilanzieren. Mit 610 geholten Punkten hat er heuer bisher nur minimal weniger als die 622 bis Ende März des Vorjahres geholt, obwohl er sich da alleine mit dem Memphis-Titel 500 Zähler gutschreiben lassen durfte. Jedenfalls hat der 31-Jährige nun schon mehr als die Hälfte der 2013 zu verteidigenden Punkte auf seinem Konto.

Da er das vergangene Jahr 2012 als Weltranglisten-29. abgeschlossen hat, sind das hervorragende Voraussetzungen, dass Melzer sein Ziel der Top 20 heuer erreichen kann. Nach zehn Einzel-Matches innerhalb von 15 Tagen hat Österreichs Nummer eins nun eine kleine Turnierpause vor sich, ehe es ab 8. April in Casablanca in die Sandplatzsaison geht. Die zuletzt wegen des Match-Rhythmus vernachlässigte Arbeit an der Kondition steht nun vorerst wieder im Mittelpunkt.

USA TENNIS SONY OPEN

Jurgen Melzer

David Ferrer

Ferrer of Spain hits a backhand to Melzer of Austr

Jurgen Melzer

Ferrer of Spain keeps his eye on the ball during h

Ferrer of Spain hits a backhand to Melzer of Austr

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Günstige Auslosung

Nach einer zugegeben recht günstigen Auslosung in den Runden davor bewies Melzer gegen Ferrer, dass er an guten Tagen durchaus auch mit einem Top-Fünf-Mann mithalten kann. Beim 6:4,3:6,0:6 riss der Faden im letzten Satz aber vollends, obwohl er da nur einen seiner elf Doppelfehler fabrizierte. Bei eigenem Service machte er weniger Punkte als sein Gegner. "Meine Frau würde zum Service das 'f'-Wort sagen", twitterte der Weltranglisten-42. danach über seine Aufschlagleistung.

Ferrer nervös

Ferrer hatte schon im zweiten Satz gespürt, dass das Pendel in seine Richtung auszuschlagen beginnt. "Ich war im ersten und zu Beginn des zweiten Satzes ein bisschen nervös", sagte der Iberer. "Aber ich habe versucht, fokussiert zu bleiben und um jeden Punkt zu kämpfen." Für Ferrer geht es um seinen zweiten Masters-1000-Titel nach jenem in Paris im vergangenen November, sein nächster Gegner ist am Freitag der deutsche Altmeister Tommy Haas.

Es wäre schon der dritte Titel für den Iberer in dieser Saison nach jenen in Auckland und Buenos Aires. Mit 24 Match-Erfolgen hat der 30-Jährige heuer so viel wie noch kein anderer gewonnen. Im Champions Race zum Worldtour-Finale am Saisonende in London wird er am Montag weiter unter den Top drei aufscheinen.

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