Sport
13.10.2018

Tennis: Wien macht sich berechtigte Hoffnungen auf Djokovic

Erste-Bank-Open-Turnierboss Straka hält ständig Kontakt mit dem Serben, der im Schanghai-Finale auf Wien-Fixstarter Coric trifft.

Nachdem Rafael Nadal (verletzt) und Andy Murray definitiv nicht nach Wien kommen, setzt Turnierboss Herwig Straka noch auf die Karte Novak Djokovic. "Wir stehen ständig in Kontakt, die Hoffnungen, dass er kommt sind berechtigt. Wir werden bis zuletzt darum kämpfen."

Straka weiß aber: "Je erfolgreicher er spielt, desto schwieriger wird es." Der Serbe steht ohnehin in der Pole Position auf die Nummer 1. Am Montag ist  31-Jährige zumindest Zweiter, der Rückstand auf Nadal, der voraussichtlich auch Paris-Bercy auslassen muss, ist auch bei einer Finalniederlage am Sonntag überschaubar. Endspiel-Gegner ist Borna Coric, der fix in Wien dabei ist. Der Kroate schlug im Semifinale Roger Federer 6:4, 6:4.

Viele  Wien-Starter präsentieren sich in Schanghai in Topform. Der Japaner Kei Nishikori, der Südafrikaner Kevin Anderson und der Brite Kyle Edmund  scheiterten in beim ATP-1000-Turnier erst im Viertelfinale. Österreichs Hoffnungen trägt Dominic Thiem, Jürgen Melzer, Sieger 2009 und 2010 bekommt für seine Abschiedsvorstellung vom Einzel eine Wild Card. Beeindruckend: Der Cut liegt bei Platz 30.

Die Auslosung geht kommenden Samstag über die Bühne, am Montag darauf startet der Hauptbewerb.