Alter Held: Roger Federer kann heuer noch Nummer 1 werden.

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Tennis
11/09/2014

Federer fordert in London Titelverteidiger Djokovic

Der favorisierte Serbe könnte beim ATP-Finale seine Spitzenposition im Ranking verlieren.

von Harald Ottawa

Einmal mehr ist die O2-Arena in London Schauplatz für den großen Showdown der acht besten Herren des Jahres. Titelverteidiger Novak Djokovic ist der Favorit. Dennoch könnte der Serbe seine Spitzenposition im Ranking verlieren. Dazu müsste Roger Federer (mit sechs Triumphen Rekordhalter beim ATP-Finale) allerdings das Turnier gewinnen und auch im Daviscup-Endspiel in Frankreich (ab 21. November) beide Einzel. Vorausgesetzt, Djokovic scheitert in London früh.

Die Hoffnungen der Briten ruhen nach seinem Fehlen wegen einer Rücken-Operation im Vorjahr auf Wien-Sieger Andy Murray, der mit einem guten Finish und mehreren äußerst knapp gewonnenen Finali den Sprung ins Achter-Feld noch geschafft hat. Zehn Matchbälle hat er in zwei Finali gegen Tommy Robredo abgewehrt, auch in Wien lag er im dritten Satz gegen David Ferrer 3:5 zurück. "Das waren wirklich sehr enge Finali", sagt der Brite.

Auch die besten Doppelspieler des Jahres sind im Einsatz, darunter zum zweiten Mal der 34-jährige Wiener Alexander Peya, der mit dem Brasilianer Bruno Soãres ab Montag im Einsatz ist.

Und die anderen Österreicher? Jürgen Melzer verzichtet auf ein Antreten beim Challenger in Helsinki und muss erstmals in seiner Laufbahn bei den Australian Open im Jänner in die Qualifikation. Andreas Haider-Maurer schlägt noch einmal auf – beim Finale der besten Challenger-Spieler der Saison in São Paulo (ab 17. November).

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