© Copyright 2012, Austria Presse Agentur, Wien, Österreich, alle Rechte vorbehalten

Sport
08/03/2012

Synchron-Duo Brandl/Lang träumt vom 18. Platz

Die Synchronschwimmerinnen Nadine Brandl und Livia Lang machen am Sonntag und Montag für den österreichischen Schwimmverband (OSV) den Abschluss bei den Olympischen Spielen in London.

Die Synchronschwimmerinnen Nadine Brandl und Livia Lang machen am Sonntag und Montag für den österreichischen Schwimmverband (OSV) den Abschluss bei den Olympischen Spielen in London. Das Finale im Duett-Bewerb ist am Dienstag, doch Brandl/Lang werden da nicht mehr dabei sein. Zu festgefahren sind die Positionen im internationalen Feld, als dass eine Platzierung in den Top zwölf möglich sein wird.

Die Optimalausbeute für die beiden wäre Rang 18. Das Paar von der Schwimm-Union Wien hatte sich als 21. von 24 Duos für die Spiele qualifiziert, ein Sprung um drei Ränge nach vor wäre da schon eine ausgezeichnete Leistung. "In die Top 20 wollen wir auf alle Fälle", erklärte die 22-jährige Brandl der APA - Austria Presse Agentur zu dem Einsatz bei ihren zweiten Spielen nach 2008. "Die Duette aus der Schweiz, Israel und Mexiko sind unsere direkten Gegnerinnen. Wenn wir alle drei besiegen, wäre das sogar der 17. Platz."

Die EM-Neunten von 2010 waren am Tag der Eröffnungsfeier in London eingetroffen, haben seither meist in zwei Sessions täglich etliche Stunden trainiert. Erst am Donnerstag hatten sie ihre erste Einheit im Aquatics Centre, sonst waren sie auch im Olympic Park gelegenen Trainingszentrum von Eton Manor anzutreffen. "Die Wasserqualität zwischen den beiden Becken ist unterschiedlich", gab Brandl einen interessanten Einblick. "Im Aquatics Centre ist das Wasser auch etwas kälter."

Nachdem bis Anfang Juli gemeinsam mit der bulgarischen Trainerin Albena Mladenowa noch einige Änderungen an der Kür vorgenommen worden waren, wurden diese in den vergangenen Wochen intensiv eingeübt. Bis zum Tag vor der Anreise in die englische Hauptstadt wurde in Rijeka geprobt. "Wir freuen uns vor allem auf die freie Kür", verriet Brandl. An der ursprünglichen Zusammenstellung des Programms hatte auch die russische Olympiasiegerin Anastasia Ermakowa ihren Anteil.

Ihre große Stärke sehen die beiden OSV-Athletinnen in ihrer Konzentrationsfähigkeit bzw. im Abschalten während des Wettkampfs, wie es die Schwimm-Stars Markus Rogan und Dinko Jukic für wichtig halten. "Man braucht gute Nerven und muss im Moment leben", gab Brandl an. "Man darf in Programm nicht vorgreifen oder mit Furcht hineingehen. Sonst passieren unweigerlich Fehler." Kurz, man muss den Kopf ausschalten können.

Am Samstag werden Brandl und Lang ihre Kür bei der offiziellen Probe ein letztes Mal testen. Für Sonntag ist die technische Kür angesetzt, für Montag die freie (jeweils 16.00 MESZ). Von Brandls Familie werden die Eltern und Großeltern beim Wettkampf auf der Tribüne sitzen. Ihr Großvater Franz Worisch wurde bei den Spielen 1948 in London im Wasserspringen 3-m-12. und Turm-15. "Von mir kommen Mama, Papa und meine 16-jährige Schwester", sagte die 18-jährige Lang.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.