Sport 30.01.2012

SVS Post wollen im CEV-Cup überraschen

Für Österreichs Volleyball-Damen-Rekordmeister SVS Post stehen im Finish der Saison gleich mehrere Höhepunkte auf dem Programm.

Die erste Entscheidung fällt im ÖVV-Cupfinale am 13. Februar im Multiversum in Schwechat gegen Hartberg. Davor wartet aber noch am kommenden Mittwoch (ab 15.00 MEZ) im CEV-Cup-Viertelfinale der schwere Gang zum Top-Favoriten Dynamo Krasnodar.

Krasnodar ist aktueller Liga-Spitzenreiter im Land des siebenfaches Weltmeisters Russland. "Wir haben aber schon zweimal im CEV-Cup überrascht, warum soll uns das nicht ein drittes Mal gelingen", meinte ÖVV-Teamspielerin Cornelia Rimser am Montag in Schwechat zum bevorstehenden Duell mit dem Volleyball-Giganten und dem Verweis darauf, dass die Post-Damen bisher nur einen einzigen Satz im Europacup abgegeben haben. Außerdem ist es von Vorteil, dass die Niederösterreicherinnen im Rückspiel am 7. Februar im Multiversum vor eigenem Publikum antreten. Das Viertelfinale ist aber eigentlich erst ein Achtelfinale, da erst nach dieser Runde vier gesetzte Teams in der "Challenge Round" in den Bewerb einsteigen.

Gleichzeitig betonte die 29-jährige Rimser, dass man genauso topmotiviert an die anderen Herausforderungen herangehe. "Denn auch der Cup, in dem nur österreichische Spielerinnen eingesetzt werden dürfen, ist ein großes Ziel von uns." Und auch in der Mitteleuropaliga (MEL) soll im Final Four am 4. und 5. März der Titel geholt werden.

Erstellt am 30.01.2012