Sport
15.07.2018

Sturz und Aufgabe von Richie Porte bei Tour de France

Der nächste große Name muss die Tour de France vorzeitig beenden: Richie Porte gibt nach einem Sturz auf.

Richie Porte klebt bei der Tour de France das Pech an den Radreifen. Der als Mitfavorit gehandelte Australier musste am Sonntag nach einem Sturz nach rund 10 Kilometern der 9. Etappe aufgeben. Die Nummer 1 des Teams BMC kam auf der Fahrt nach Roubaix schon vor dem ersten Abschnitt mit Kopfsteinpflaster zu Fall und erlitt eine Schulterverletzung. Auch 2017 war er nach einem Sturz ausgeschieden.

Der Sieger der Tour de Suisse wurde bald nach dem Start in Arras in einen Massensturz verwickelt und zur Untersuchung in ein Spital gebracht. Der 33-jährige Porte ist ein Teamkollege des in der Gesamtwertung führenden Belgiers Greg van Avermaet und sollte auf dieser Etappe von den BMC-Fahrern besonders geschützt werden. Auch zwei andere Fahrer - der Pole Tomasz Marczynski (Lotto) und der Spanier Jose Joaquin Rojas (Movistar) mussten wegen Sturzverletzungen aufgeben.