Sportlerjubel: Hupfen und Schnupfen

Manche Sportler feiern ihre Erfolge mit ganz speziellen Jubelposen.

Manche Sportler feiern ihre Erfolge auf spezielle Art und Weise. Manche hupfen in die Luft, manche schnupfen, wie die Auswahl an kuriosen Jubelszenen zeigt.

Einmal sich selbst von der Tribüne aus zujubeln. Diesen Traum wollte sich vermutlich Matthew Russell vom englischen Klub Castleton erfüllen. Nach seinem 3:1-Anschlusstreffer gegen den FC United of Manchester sprintete er in die Fanzone, setzte sich auf die Tribüne - und applaudierte. Die Fußballer sind generell kreativ beim Jubeln.
Kameruns Roger Milla (rechts) hat es bereits bei der WM 1990 vorgemacht, wie man ein Tor "richtig" feiert. Jeden seiner vier Treffer zelebrierte er mit einem traditionellen kamerunischen Tanz um die Eckfahne. Milla erlangte dadurch Kultstatus, sein Torjubel wird bis heute von vielen kopiert. Die Leistung der isländischen Mannschaft Stjarnan FC hat einen ganz eigenen schauspielerisch von Wert. Der Torschütze Halldor Orri "angelt" sich einen Mitspieler, ehe die Spieler für ein Mannschaftsfoto posieren und von einem Teamkollegen "fotografiert" werden. Legendär ist auch der "Robot Dance" vom englischen Fußball-Nationalteamspieler Peter Crouch. Der 30-Jährige hat sich entschlossen, auf seine spezielle Art und Weise die Tore für seine Mannschaft zu bejubeln. Böse Zungen behaupten, seit er dieses Ritual nicht mehr ausübt, hat er auch keinen Erfolg mehr. Der englische Fußballer Robbie Fowler sorgte 1999 für Schlagzeilen, als er nach seinem Tor gegen den FC Everton an der Toroutlinie das Schnupfen von Kokain imitierte. Dafür wurde er für sechs Spiele gesperrt und erhielt eine Geldstrafe von 32.000 Pfund. Doch auch in anderen Sportarten kann man ausgefallen jubeln. Auch wenn er in der vorigen Weltcup-Saison eher selten zum Einsatz kam, ist der Jubel der schwedischen Ski-Königin Anja Pärson immer wieder sehenswert. Ihre Siege feiert sie mit einem klassischen Bauchfleck auf der Piste (siehe Video ca. ab 1:40). Deutschlands Tennisstar Andrea Petkovic feiert ihre Siege auf der WTA-Tour traditionell mit dem sogenannten "Petko-Dance" (siehe Link unten). Gerüchten zufolge soll die 23-Jährige für die am 17. Mai beginnenden French-Open einen neuen Siegestanz vorbereiten. Bleibt zu hoffen, dass sie ihn auch präsentieren kann. Gewichtheber Matthias Steiner gewinnt bei den Olympischen Spielen in Peking Gold im Gewichtheben. Er wird überwältigt von seinen Gefühlen, hüpft vor Freude in die Luft und jubelt legendär. (siehe Video ab ca. 0:55). Mit 0:10 lag ein Tischtennisspieler eines US-College-Teams bereits im Rückstand, als ihm der erste Punkt im Match gelang. Dieser Ehrenpunkt verleitete ihn prompt dazu, dem Publikum eine außergewöhnliche Tanzperformance zu bieten. Sie endet mit einem angedeuteten Kopfstoß gegen seinen Gegner.
(KURIER.at / mas) Erstellt am
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