Auf dem Sprung: Max Franz wurde im 1. Training Zweiter - muss aber heute in die Qualifikation.

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Traditionell
02/06/2015

Vier Läufer kämpfen um zwei Abfahrts-Startplätze

Auch bei dieser WM müssen ÖSV-Abfahrer in die Qualifikation.

Die Abfahrts-Qualifikation bei Großereignissen hat im ÖSV-Herren-Team eine lange Tradition. Selbst Superstar Hermann Maier musste sich zwei Mal der teaminternen Ausscheidungen stellen. Das Startticket bekam der "Herminator" im Endeffekt immer zugesprochen. Ein Überblick über die Qualifikationen seit der letzten WM in Vail.

WM 1999 in Vail Stephan Eberharter machte das Rennen und verurteilte Hannes Trinkl, Andreas Schifferer, Fritz Strobl und Peter Rzehak zum Zuschauen. Eberharter landete im WM-Rennen auf Rang fünf.

WM 2001 in St. Anton Werner Franz löste das letzte freie Ticket für die Heim-WM. Der Kärntner ließ Josef Strobl und Peter Rzehak hinter sich. Bei der Medaillenjagd wurde Franz Achter und war damit nur fünftbester und schlechtester Österreicher.

Olympia 2002 in Salt Lake City Sieben Mann stritten sich um zwei freie Plätze. Christoph Gruber und Christian Greber setzten sich gegen Klaus Kröll, Andreas Schifferer, Hans Knauß, Hannes Trinkl und Michael Walchhofer durch. Greber wurde Sechster, Gruber 20..

WM 2003 in St. Moritz Die Qualifikation fiel dem Wetter zum Opfer, die Trainer sprachen Hermann Maier und Fritz Strobl die letzten Tickets zu. Der ausgebootete Schifferer tobte: "Meine Wut richtet sich gegen den Verband, dort ist eine Maier-Lobby erkennbar." Maier wurde Achter, Strobl Zehnter.

WM 2005 in Bormio Werner Franz behielt gegen Christoph Gruber die Oberhand. Im WM-Rennen wurde der Kärntner nur 28.

Olympia 2006 in Turin Klaus Kröll gegen Andreas Buder hieß das Duell. Kröll setzte sich durch, musste sich jedoch in der Olympia-Abfahrt mit Rang 22 begnügen.

WM 2007 in Aare Hermann Maier musste sich noch einmal der Qualifikation stellen. Im Training wurde er Vierter, sein Rivale Christoph Gruber Erster. Das Ticket ging dennoch an Maier. "Der Sport braucht seine Helden", rechtfertigte ÖSV-Boss Peter Schröcksnadel die Entscheidung. Allerdings blieb Maier ohne Medaille: 13.

WM 2009 in Val d'Isère Christoph Gruber hinterließ in den Trainings den besten Eindruck und avancierte damit zum vierten ÖSV-Abfahrer. Der Tiroler schied dann im WM-Rennen aber aus.

Olympia 2010 in Vancouver Klaus Kröll schaffte es dank der Trainingsleistungen als vierter Mann ins ÖSV-Team. Zum Zuschauen waren Romed Baumann und Georg Streitberger verdammt. Kröll belegte Rang neun.

WM 2011 in Garmisch Hannes Reichelt gewann das Qualifikations-Duell gegen Joachim Puchner, kam dann in der Abfahrt aber nicht über Rang 16 hinaus.

WM 2013 in Schladming Matthias Mayer machte das Rennen im Fünfkampf um den vierten Startplatz. Auf der Strecke blieben Joachim Puchner, Georg Streitberger, Romed Baumann und Florian Scheiber. In der WM-Abfahrt wurde Mayer 13.

Olympia 2014 in Sotschi Klaus Kröll und Georg Streitberger lösten die zwei freien Tickets. Im Rennen wurde Streitberger 17., Kröll 22.

WM 2015 in Vail/Beaver Creek Mit Romed Baumann, Max Franz, Otmar Striedinger und Georg Streitberger rittern im Training am Freitag vier Mann um zwei freie Plätze.

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